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Fantasy Bücher
Buch Leseprobe Arakkur, Pascal Wokan
Pascal Wokan

Arakkur


DIe große Schlucht

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Blendend weißes Sonnenlicht stach in Elhans Augen. Er fühlte sich blind, die Welt um ihn herum begann sich zu drehen. Hastig riss er die Hände vor das Gesicht. Es half nicht, weiterhin tanzten grelle Lichter vor seinen Augen.


»Das geht vorbei, Kleiner.«


Elhan sah Itras nicht, spürte aber dessen beruhigende Anwesenheit. Vermutlich würde der alte Mann gebeugt dastehen und sein typisches zahnloses Grinsen präsentieren. Trotz der Schmerzen musste er leise schmunzeln. Er gewöhnte sich langsam an den alten Mann, war dieser mittlerweile doch der einzige Mensch, der ihm noch eine Art Halt in dieser Welt bot. Ein Halt im Leben – im richtigen Leben. Auf der anderen Seite stand der junge Sklave, dem er erst kürzlich das Leben gerettet hatte. Er bemerkte dessen Unruhe und Nervosität. Dennoch passte der Junge sich langsam an die zermürbenden Zustände in der Schlucht an. Arakkur härtete ab - schnitt weg, was weich war. Zurück blieb ein harter, abgestumpfter Kern.


Sie befanden sich nun an der Oberfläche, oberhalb der Schlucht; ein hölzerner Fahrstuhl hatte sie dorthin gebracht. Elhan wusste nicht, wie lange es her war, seitdem er das letzte Mal die warmen Strahlen der Sonne, auf der Haut gespürt hatte. Zu lange hatte er in der Dunkelheit der Stollen von Arakkur verbracht, die Umstellung auf die grelle Helligkeit brachte nun seine Sinne durcheinander – er war geradezu überfordert.


Itras scheint es nicht so zu gehen. Er konnte bereits im Fahrstuhl wieder sehen, während ich durch die Gegend gestolpert bin. Blind und hilflos.


Elhan gewöhnte sich langsam an die harte Arbeit in der Schlucht. Dennoch war er, aufgrund seines verkrüppelten Arms, dazu angehalten, schneller als die anderen Sklaven zu arbeiten. Das hatte ihn zwar in den ersten Umläufen an seine körperlichen Grenzen gebracht, dennoch kam er mittlerweile damit klar. Er beklagte sich auch nicht mehr über das Essen, gierig schlang er in seinen kurzen Pausen den geschmacklosen Brei hinunter. Itras stand ihm stets zur Seite, der alte Mann war ein Quell an Lebensweisheiten. Er verstand ihn zwar nicht, aber das machte nichts. Itras war verrückt, das sollte genügen.


Elhan ließ die Hände langsam sinken. Das Sonnenlicht blendete ihn immer noch, er konnte die Augen aber bereits einen Spaltbreit öffnen.


»Sag ich doch!«, bemerkte Itras.


Der alte Mann stand wirklich direkt neben ihm. Zwar hatte er immer wieder dessen Stimme vernommen, dennoch fand er es seltsam, dass er dessen Anwesenheit so deutlich spürte.


Wir arbeiten seit unzähligen Umläufen gemeinsam in den Stollen. Ich scheine mich einfach langsam an seine Nähe zu gewöhnen.


Andere Arbeiter berichteten stets von der Fahrt an die Oberfläche, es war scheinbar eine Art Überprüfung und fand einmal alle vierzehn Umläufe statt. Der Ober-Aufseher und ihr Besitzer würden erscheinen und weitere Anweisungen geben. Elhan verstand noch nicht ganz die Hierarchie und die einzelnen Zusammenhänge des Käufer- und Aufseher-Verhältnisses, glaubte aber langsam, einige Fortschritte darin zu machen: Die Schürfgebiete unterstanden den Herzögen und dem König. Der Herzog von Landamar behielt die Oberaufsicht, besaß aber dennoch auch eigene Schürfebenen. In diesen Gebieten wurden Hochwohlgeborene eingesetzt, welche die einzelnen Abläufe vor Ort kontrollierten und im Namen des Herzogs sprachen. Ihnen unterstanden Soldaten und Ober-Aufseher. Der Ober-Aufseher war für die Verwaltung der einzelnen Aufseher zuständig, die wiederum die Sklavenarbeiter beaufsichtigten. Jedes Gebiet umfasste mehrere Stollen, für je einen Stollen wurde ein Aufseher eingesetzt. Elhan konnte aber noch nicht ganz nachvollziehen, wie der Sklavenhändler Raschik in dieses System reinpasste; schließlich war dieser ein Norfaller, die bekanntermaßen den Sklavenhandel betrieben, aber hinsichtlich der Ernte der Knolle das Nachsehen behielten. Irgendeinen Einfluss schien er aber zu haben und Elhan war nicht erpicht auf ihre nächste Begegnung. Er verspürte weder Furcht noch Angst, Gefühle dieser Art waren ihm mittlerweile ausgetrieben worden. Dennoch war es eine Art leichtes Zwicken in seiner Magengegend, das ihn verunsicherte.


»Ihr seid ein Haufen Dreck!«


Das war der laute Ausruf von Odgor, ihrem Ober-Aufseher. Er war ein großer und massiger Mann, mit einem Nacken wie ein Horntier. Alles an ihm war gewaltig, sogar seine Augenbrauen bedeckten die Hälfte seiner breiten Stirn. Wie bei allen Aufsehern in ihrem Schürfgebiet handelte es sich bei ihm um einen Valentarer in sandfarbenen Gewändern. Der Stoff an seinen Armen war jedoch ausgeschnitten und die geschwollenen Muskeln darunter erkennbar. Erst vor kurzem hatte Elhan erfahren, dass sie Eigentum des Herzogs von Valentar waren, dessen Schürfrechte das kleinste Gebiet an der Schlucht umfassten. Den Herzog selbst kannte er nicht, er wusste auch nicht viel über diesen. Dafür kannte er allerdings die Aufseher, die in seinem Namen handelten, nur zu gut. Odgor war ein Mann, der gerne seine Laune an anderen ausließ. Es gab solche Menschen, die Freude verspürten, wenn sie anderen Schmerzen bereiteten. Odgor war einer von ihnen, ein ziemlicher Haufen Dreck. Er war bereits einige Male in Morts Stollen erschienen und hatte mit dem Knüppel um sich geschlagen. Elhan fühlte immer noch die vielen Schläge in der Bauchgegend. Manchmal drifteten seine Gedanken ab und er erinnerte sich an sein früheres Leben. Es schien ihm jedoch mittlerweile fremd, er war nun ein anderer Mensch. Der neue Elhan war hart und gleichzeitig schwach. Ein Schatten seiner selbst: blass, sehnig, dreckig und gebrochen.


Er blinzelte wieder. Es wurde wirklich langsam besser, Itras hatte wieder einmal recht gehabt. Vereinzelnd konnte er nun seine Umgebung wahrnehmen. Sie standen an einer Anhöhe oberhalb der Schlucht, um sie herum mehrere Soldaten in den Farben Valentars. Den Sklaven waren die Füße und Hände in Handschellen gekettet worden, das raue Metall kratzte bei jeder Bewegung und stach ins empfindliche Fleisch. Von der Anhöhe hatte man einen herrlichen Ausblick über die gesamte Schlucht. Der Ort seiner Pein - der Ort, an dem er sterben würde.


»Ihr seid der größte Abschaum, der mir je begegnet ist!«, rief Odgor.


Itras steckte sich den Finger in die Ohren. »Bla, bla, bla. Was ein Schwätzer, nicht wahr?«


Elhan verzog das Gesicht, der alte Mann schaffte es immer wieder, eine Situation punktgenau zu umschreiben.


Vorsichtig beugte er sich zu ihm rüber und flüsterte Itras zu: »So sind sie nun einmal. Erst halten sie eine wichtige Ansage, dann schlagen sie um sich und dann erzählen sie einem erst, warum sie das eigentlich tun.« Hinter ihm vernahm Elhan ein unterdrücktes Lachen. Als er den Kopf leicht drehte, erkannte er im Augenwinkel das Narbengesicht.


Hat der wirklich gerade über meinen Witz gelacht?


Elhan sollte recht behalten, Odgor schimpfte noch eine Weile, dann schlug er brutal auf einen Sklaven ein und erst anschließend erklärte er, weshalb er das eigentlich tat.


»Unser ehrwürdiger Ferathu …« Dabei verbeugte sich Odgor leicht und wies in Richtung der Soldaten. Erst jetzt bemerkte Elhan, dass zwischen ihnen ein kleiner Mann mittleren Alters stand. Ein überheblicher Ausdruck im Gesicht, das lange, blonde Haar straff nach hinten gekämmt. Ein Seh-Glas prangte im linken Auge, der Mund war spöttisch verzogen. Er trug ein eng anliegendes, seidenes Gewand in blasgelber Farbe. Die Hände waren locker auf einen dunkelbraunen Holzstab gelehnt. Ferathu war der Hochwohlgeborene, der im Namen des Herzogs von Valentar sprach und somit für das Schürfgebiet zuständig war. Der Mann verkörperte alles, was einen machtgierigen Hochwohlgeborenen ausmachte. Elhan verspürte sofort Abscheu. »… ist mit eurer Quote nicht zufrieden. Eine Knolle pro Umlauf ist zu wenig, deshalb hat er die Anforderungen erhöht. Jeden Umlauf müsst ihr nun mindestens zwei Knollen ernten, damit ihr Verpflegung und Unterkunft bekommt!«


Die Arbeiter wurden unruhig, vereinzeltes Gemurmel erklang. Man konnte froh sein, wenn man überhaupt eine Knolle pro Umlauf fand. Die Quote nun auf zwei zu erhöhen war grausam und verachtenswert. Es offenbarte einmal mehr, dass die Situation innerhalb der Schlucht keine Maßstäbe besaß. Selbst ein Verbrecher verdiente nicht so eine unwürdige Behandlung. Es war eine Folter für Körper und Atemseele.


»Ruhe, Abschaum!«, schrie Odgor mit hochrotem Gesicht. Die Sklaven verstummten sofort und blickten hastig auf ihre Füße.


Mort erschien neben dem Ober-Aufseher und sah ihn nervös an. »Zwei pro Umlauf, Meister? Das erscheint mir etwas zu …« Odgors Knüppel traf den schmächtigen Mann mitten ins Gesicht.


Elhan schüttelte den Kopf. So sehr er den kleinen Mann verachtete, so sehr wünschte er niemanden eine solche Behandlung. Wahrscheinlich hat er ihm sogar gerade die Nase gebrochen …


»Mitten in die Fresse! Hast du das gesehen?«, tuschelte jemand hinter ihm. Der grollenden Stimme nach zu urteilen, musste es sich um Narbengesicht handeln. »Ich würde dem verdammten Drecksack auch gerne mal eine reinhauen!«


Hohles Geschwätz, als ob irgendjemand von uns die Chance dazu hätte!


Es wurde zwar von Ausbruchversuchen berichtet, allesamt waren sie aber gescheitert und die Ausbrecher anschließend hingerichtet. Nur einem war es scheinbar bislang gelungen. Elhan betrachtete Itras aus dem Augenwinkel, der sofort den Blick erwiderte. Fast, als hätte er es gespürt.


»Verzeiht mir Meister …«, röchelte Mort und hielt sich die Hand vor die blutende Nase. Er stand auf, verbeugte sich unsicher und humpelte aus Elhans Sichtfeld. Ferathu verfolgte das Geschehen schweigend und nickte Odgor auffordernd zu. Dann gab er seinen Soldaten ein Zeichen und gemeinsam verließen sie die Anhöhe. Ohne irgendein Wort zu sagen, ohne ein Zeichen von Menschlichkeit.


»Zwei Knollen pro Umlauf, ansonsten gibt es weder Unterkunft noch Essen! Ihr wartet hier, gleich geht es wieder nach unten!«, drohte Odgor noch einmal und folgte dann mit weiten Schritten dem Schlucht-Verwalter. Einige Soldaten blieben zurück, um die Arbeiter zu überwachen und auf den nächsten Aufzug zu warten. Sie nahmen eine lässigere Haltung an und unterhielten sich leise.


Nachdem die Sklaven dies bemerkten, entspannten sie sich ein wenig oder ließen sich erschöpft auf den trockenen Boden sinken.


Elhan tat es ihnen gleich, ihm war einfach danach. Rau fühlte er die heiße Erde, den trockenen Staub. Eine leichte Brise wehte ihm ins Gesicht, er schloss die Augen. Die Welt in Arakkur stumpfte ab, er hatte gar nicht bemerkt, wie sehr er den Wind vermisst hatte. Seine Gedanken wanderten zu fernen Orten. Zu den kalten Gletschern Norfalls, den grünen Wiesen Valentars und den hohen Bergen Kallyens. Es war so lange her, seit er zuletzt das Sonnenlicht wahrgenommen hatte.


Wieder spürte Elhan eine sanfte Brise auf der Haut, es tat gut. Irgendwie fühlte er sich hier draußen in der Sonne wohler. Wacher. Lebhafter. Wie, als würde er ein wenig aus tiefem Wasser auftauchen und nach Luft schnappen. Er fühlte den Wind, er spürte das Leben um ihn herum. Den Boden unter seinen schwieligen Handflächen, die Sonne in seinem Gesicht. Die nackten Füße gruben sich langsam in den Sand, es fühlte sich gut an - lebendig. Stimmen in seiner Umgebung erklangen, ein Mann fing an zu lachen. Füße scharrten über den Boden, in der Schlucht ertönte das ewige Schlagen von Metall auf Stein. Irgendwo in der Nähe fuhr ein Wagen über eine Anhöhe, Horntiere schnauften tief. Elhan streckte seine inneren Fühler weiter aus und spürte die Gegenwart der Männer um sich herum. Neben ihm Itras, wie er mit dem Fuß wippte und ihm plötzlich einen Blick des Erstaunens zuwarf. Irgendwas sah er in ihm, Elhan verstand es nicht. Hinter ihm Narbengesicht, der sich leicht nach vorne lehnte und einen Stein in der Hand hielt, den er …


Schlagartig öffnete Elhan die Augen und drehte sich um. Er starrte in das Gesicht des vernarbten Mannes, der ertappt innehielt. In der Hand hielt er einen scharfkantigen Stein. Elhan sah ihn finster an, woraufhin Narbengesicht mit den Schultern zuckte und sich zurücksinken ließ


Was war denn das? Was ist nur los mit mir?


Die Sonne brannte heiß, der Wind blies stärker. Er wirbelte etwas Staub auf, der sachte auf seiner Schulter landete. Elhan betrachtete die feinen Körner, die wieder angehoben wurden und in einem kreiselnden Muster auseinanderstoben. Es war wie ein Tanz. Wann hatte er zuletzt etwas so wunderschönes gesehen? Es war das Leben um ihn herum, er konnte es geradezu spüren. Drehte er langsam durch? Wurde er mittlerweile so verrückt wie Itras? Elhan schloss wieder die Augen und entspannte sich. Er grub die rechte Hand vorsichtig in die Erde und spürte ein sanftes Pochen im Boden. Wie ein leichtes Pulsieren bewegte sich der Boden auf und ab. Seine Gedanken schweiften ab, sein Geist wurde leer. Er befreite sich von seinen Sorgen, blendete die Umgebung aus. Er fühlte sich frei, geborgen. Ein tiefer Friede überkam ihn, es wirkte, als würde er schweben. Irgendwie fühlte es sich richtig und natürlich an. Überall um ihn herum leuchteten Farben und Licht. Leben umgab ihn, durchströmte sein Bewusstsein und bildete unbekannte Formen.


Elhan spürte, wie sich Itras zu ihm nach vorne beugte und eingehend musterte. Und als er den alten Mann sah, ihn richtig sah, da erschien er ihm groß. Groß wie ein König und lebendig. Wie ein Licht in der Dunkelheit, eine brennende Sonne in der Einöde. Er war wie ein ferner heller Stern am dunklen Horizont.


Itras sprach nicht, aber dennoch vernahm Elhan seine Stimme.


Wir nennen es das Seelenband. Die Verbindung zweier Atemseelen. Du fühlst das Leben, du siehst es. Spürst du, wie sich der Wind dreht? Wie er sich windet, ohne erkennbares Muster? Berühre ihn, offenbare dich ihm. Er ist wild, aber auch gütig und weise. Du kannst ihn nicht fangen, er ist unberechenbar. Und doch kannst du ihn beeinflussen. Er muss dich sehen, dich fühlen. Kannst du ihn sehen?


Elhan spürte ihn. Er verstand nicht wie, aber er spürte den Wind. Der Wind erkannte ihn, sah ihn. Es war gewaltig, die Kraft und die Wildheit. Wie konnte etwas so mächtig und doch so friedlich sein? Der Wind hieß ihn willkommen und bot an, ihn davon zu tragen. Es wäre so einfach loszulassen. Elhan tauchte ein in den Fluss …


NEIN! Du bist noch nicht bereit dafür, es ist zu gefährlich! Kehre um!


Elhan verlor kurz die Kontrolle, Itras Worte hatten ihn erschrocken. Es waren keine richtigen Worte, es fühlte sich eher so an, als würde er den Sinn eines einzigen Gedankens entnehmen. Es geht um Kontrolle, um Willensstärke.


Elhan formte vorsichtig einen Gedanken.


Was passiert hier, Itras? Ich verstehe das nicht. Bin ich tot?


Nein, du bist weit davon entfernt. Du hast dich offenbart, dem Wind deine Atemseele geöffnet. Er bot dir an, dich davonzutragen. Öffne die Augen und fühle das Leben um dich herum. Es ist überall, in jedem Stein, in jeder Pflanze. Ein ewiger Kreislauf, ein Band.


Elhan bemerkte, wie er langsam zurückgezogen wurde. Wie ihn das Gefühl verließ und er seinen Körper wahrnahm. Die Schmerzen in den Beinen, die Schwielen an der Hand. Der Gestank seiner Umgebung. Füße scharrten, Stimmen erklangen.


Er öffnete die Augen und sah dem alten Mann in das runzlige Gesicht. Er sah ihn. Sah ihn zum ersten Mal richtig und vollständig. Itras Augen waren voller Mitgefühl, erfüllt mit Hoffnung. Sie waren aber auch alt und gebrochen. Sie sprachen von seinem Leben, von seinen Erfahrungen und Erinnerungen. Von Enttäuschung, Verlust, Güte und Mitleid.


Ein Windstoß kam auf und blies heulend über die Schlucht. Die Zeit stand still. Dann ganz langsam öffnete Itras den Mund und flüsterte voller Wärme: »Elhan Avar, du bist erwacht.«


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