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Tief in dir
Es war ein weiter Weg bis hierher. Er ist für dich immer noch voller Geheimnisse und unüberschaubar. Wo er wohl enden wird, bevor er irgendwo wieder neu beginnt? Ahnungen und Wünsche sind deine Begleiter. Auch Träume und Ehrgeiz für den Rest, bis zum Überschreiten des letzten Horizontes.
Vieles liegt hinter dir, was dein Rückgrat geformt und deinen Geist geschärft hat. Auch die stürmischen Irrfahrten durch das Labyrinth der Gefühle, mit allen Toden und allen Auferstehungen. Es sind ausgeheilte Legenden, in denen die flüsternden Zurufe der Geister aus dem Unterbewussten beständig verhallen. Du hattest dein Troja, dein Shambala und deine Kreuzzüge. Deinen heiligen Tempel, den Bettler und den Guru. Verzweiflung und Gebete. Den Adler und die Schlange.
Mit den Jahren haben die Gezeiten deines Durchhaltens und Ausharrens Felsen in weichen Sand verwandelt und nun geben sie langsam die Spuren frei, die dein Leben bisher in dieser Welt hinterlassen hat. Und diese Spuren fügen sich behutsam zu einem individuellen Kunstwerk zusammen, aus allem, was dich ausmacht. Mit allem Vergangenem, dem Hier und Jetzt und den Wahrscheinlichkeiten einer herzgeprägten Zukunft. Mit jedem Scheitern kommst du dir näher. Jedes Scheitern ist eine Einladung des Himmels, bis auch das Scheitern endlich loslässt und hingehen wird. Und dich versöhnt und dich heilt. Mit dir, mit dem Ursprung, mit allem, was ist. Ein langer Weg. Ein langer Weg mit vielen Weggefährten. Gesichter tauchen aus der Erinnerung auf, denen du keine Namen mehr zuordnen kannst, aber da ist immer noch ein Gefühl der Verbundenheit. Das bleibt. In dem Großen und Ganzen waren sie alle wichtig. Die Unscheinbaren und die Glanzvollen. Die Leisen und die Überragenden. Die Liebenden und die Fürsorglichen. Die Gebenden und die Diebe. Die Treuen und die Treulosen. Die Wahrhaftigen und die Blender, die du auch alle warst. Und es gibt sie immer noch. Mit anderen Namen und anderen Gesichtern. Und es gibt die Begleiter, die du nicht kennst und nie kennen wirst. Aber allen gilt dein Dank. Deine Verbeugung, weil jeder Gedanke, jede Tat an dir letztlich eine Bereicherung war und ist und deine Lebendigkeit garantiert.
All die Begegnungen mit ihren unzähligen Facetten sind die Summe der Erfahrungen, die prägen und an denen du wächst und reifst. Auch deshalb bist du hier. Hier, in deinem Leben. Und du bedankst dich für ihre Geduld mit dir und die Nachsicht, die sie üben und für den Applaus, wenn dir etwas gelingt. Aber tief in dir gibt es noch Neugierde. Noch Antworten, die zu deinem Ufer aufbrechen, um dir zu helfen dich zu enträtseln. Die Schwingen, die dich tragen, sind noch nicht erschöpft und ihre Weite könnte endlos sein, wenn das Laute verstummen darf.
Und dann beginnt eine würdevolle Reise in die Mitte deines Herzens …
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TIEF IN DIR ... Wege, die zum Herzen führen
"Du bist immer begleitet und geführt", sagt das URVERTRAUEN.
"Stell dir vor, ich bin eine ansteckende Gesundheit, die kranke Herzen heilt", sagt die LEBENSFREUDE.
"Ich bin die Liebe, die schon immer da war", sagt der GLAUBE.
"Ich bin die Kreativität des Herzens", sagt die LIEBE.
"Versöhnen ist ein fröhliches Danke an die Vergangenheit,
Gegenwart und Zukunft", sagt die VERSÖHNUNG.
"Schnelle Siege sind Betrug an deinem Höhenflug", sagt die MACHT.
"Es erfordert Mut, seine Fähigkeiten anzuerkennen, um erfolgreich zu werden", sagt der MUT.
"Lebe mich! Aus dem Herzen, in die Herzen!", sagt das HERZ.
"Schenke der Welt ein Lächeln, und die Welt lächelt zurück!"
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