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Esoterik Bücher
Buch Leseprobe Philosophische Astrologie, Tina Peel
Tina Peel

Philosophische Astrologie



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Nein, ich glaube nicht an Astrologie. Sie etwa? Wer sagt, er glaube an Astrologie hat genau so wenig Ahnung davon wie jemand, der sagt, er glaube nicht daran. Beide wissen nicht, was Astrologie ist, denn wenn sie es wüssten, würden sie nicht von Glauben sprechen. Seit Menschen beobachten und sich Gedanken machen, gibt es die Astrologie, denn sie ist verknüpft mit unserem alltäglichen Leben. Was am Himmel geschieht, hängt sichtbar zusammen mit dem, was auf der Erde geschieht. Die Sterne standen und stehen noch immer zur selben Jahreszeit auf eine bestimmte Weise am Himmel. Da war es nahe liegend, die unsichtbaren inneren Themen, die Menschen im Leben beschäftigen, als symbolische Bilder an den Himmel zu projizieren, weil nur das begreifbar ist, was unsere fünf irdischen Sinne erfassen können. Astrologie hat jedoch nichts mit Beeinflussung zu tun, sie ist eine Analogie. Die Schwingung, die der Himmel zeigt, muss identisch sein mit der Schwingung auf der Erde, gemäss dem Gesetz von Hermes Trismegistos „wie oben so unten". Gleiche Schwingung zieht sich schliesslich an, gegensätzliche stösst sich ab. Ein Horoskop, die weiterentwickelte Form davon, ist ein Hilfsmittel, um Schwingung an einem bestimmten Ort zu einem bestimmten Zeitpunkt sichtbar zu machen. Es ist logisch, nämlich analogisch genau gesagt, dass ein Wesen, welches in einem bestimmten Moment an einem bestimmten Ort geboren wird, der Schwingung entspricht, die dort herrscht. Ja, es muss dieser Schwingung entsprechen, sonst kann es dort nicht auftauchen. Die fremde Schwingung würde das unmöglich machen. Folglich können wir die Schwingung am Himmel betrachten im Augenblick unserer Geburt - dafür sorgt die Astronomie, dass wir das können -, und daran unsere eigene Schwingung ablesen, so wie wir sind oder besser gesagt: waren, denn seit unserer Geburt haben wir uns ja weiterentwickelt, die Schwingung verändert sich jeden Augenblick. Aufgrund des freien Willens weben und wirken wir an unserem Schicksal mit jeder Entscheidung, mit jeder Handlung im Alltag weiter, verändern es, mehr oder weniger bewusst, zu grossen Teilen sogar vollkommen unbewusst, denn Bewusstsein ist ja das, was wir entwickeln wollen, weshalb wir geboren werden.   Was wir allerdings anhand eines Geburtshoroskops sehen können, ist, welche Lektionen wir uns für dieses Leben vorgenommen haben, auch wenn sie nicht sagen, wann und auf welche Weise wir sie lernen. Es sind zwölf Hauptthemen, die jedem von uns im Alltag im Laufe des Lebens immer wieder begegnen, an denen wir wachsen, die uns herausfordern und schulen. Jeder, der sich mit dem Leben befasst, kommt auf diese Themen, auch wenn er mit Astrologie nichts am Hut hat. Es sind die Archetypen, die Carl Gustav Jung entdeckt, beziehungsweise wieder entdeckt hat, denn sie waren immer da, seit es Menschen gibt.Früher gehörten Astronomie und Astrologie zusammen: Das Beobachten von Abläufen am Firmament und das Bemühen, dieses zu verstehen, in Bezug zu setzen zu sich selbst, um Einblick zu erhalten in die größeren Zusammenhänge des eigenen Lebens, gingen Hand in Hand. Heute funktioniert die Astronomie unabhängig von der Astrologie, welche jedoch auf ihre Daten zugreift. Astrologinnen und Astrologen müssen keine Planetenbahnen mehr beobachten und berechnen und können sich auf die Deutung konzentrieren. Das habe ich intensiv über Jahre getan und tue es immer noch, und je länger ich es tue, umso tiefer dringe ich ins Leben vor. Auch, wenn ich mich scheinbar mit Astrologie beschäftige. Je tiefer ich in die Betrachtung des Lebens eindringe, desto mehr Zusammenhänge sehe ich, und diese versuche ich auf Papier festzuhalten, um sie zu ordnen und für mich und andere sichtbar zu machen. Es geht längst nicht mehr um astrologische Bedeutungen, Zuordnungen von Symbolen - es geht um das Woher und Wohin allen Lebens. Das ist der Grund, warum die Astrologie für mich heute philosophisch ist oder die Philosophie astrologisch. Wobei auch Theologie und Spiritualität darin verwickelt sind. Schlussendlich ist eben wirklich alles eins. Es war mir ein Anliegen zu zeigen, wo sich im Alltag diese astrologischen Themen befinden und was sie von uns „verlangen". Das nimmt uns zwar die Lektionen nicht ab, doch es erleichtert es, wenn man weiss, worum es im Leben überhaupt geht. Und es zeigt, warum Astrologie keine Glaubenssache ist. Symbolsprachen sind nicht aus der Luft, sondern aus dem Leben gegriffen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis jemand sie entdeckte. Auch wenn jeder seinen Weg geht, sein Leben auf seine Weise lebt, die Herausforderungen, die wir zu bestehen haben, sind für alle gleich.


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