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Esoterik Bücher
Buch Leseprobe Der Glücksschmied, Michael Hack
Michael Hack

Der Glücksschmied



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Projektion.


 


In einer Welt in der alles Eins ist kann es folglich niemand anderen geben. Trotzdem nehmen wir andere Menschen als nicht uns, sondern als eigenständige Individuen wahr. Wie kann das sein? Sind diese anderen gar nicht real und wir erleben sie nur in unserer eigenen Realität? Dann müsste ich der einzige Mensch auf dieser Welt sein. Wenn wir in Betracht ziehen nur das wahrnehmen zu können was uns selbst ausmacht, so wäre es eher denkbar dass andere Personen Eigenschaften reflektieren die uns selbst entspringen. Nehmen wir mal so eine unendliche Seele, so ein großen Meister, der kein Tun in dieser Welt wertet, jeden Menschen so akzeptiert wie er oder sie ist. Betrachtet er einen Mörder, so würde er sich nicht an ihm stören, ihn verurteilen, sondern mit ihm trotzdem wie mit seinem besten Freund reden. Heißt das also automatisch wenn ich mit jemanden rede und mir denke, also der ist aber ungeduldig, dass dies nur eine meiner eigenen Eigenschaften sein kann, da ich diesen Zustand selbst besitze? Zum Vergleich nehmen wir noch die Menschen dazu, mit denen man gut auskommt, die uns glücklich machen. Haben diese, Eigenschaften die mich besänftigen oder entdecke ich in ihnen das was ich selbst bin und dies an ihnen für mich sichtbar wird? Wir alle kennen das Phänomen Eigenschaften von ein und derselben Person unterschiedlich zu empfinden. Gemäß dem Prinzip der Schwingung und dem Gesetz der Resonanz können wir nur unsere eigenen Überzeugungen auf Andere projezieren. Wir sehen also unser eigenes Spiegelbild.


 


In einem Experiment polarisieren wir uns nun auf Freude und glückliche Geselligkeit. Wir meditieren intensiv darüber. Im Folgenden treffen wir Menschen mit denen wir genau diese polarisierten Ergebnisse erleben. Genau wie in meinem obigen Beispiel mit dem Auto, dass ich am Folgetag vermehrt auf den Straßen wahrgenommen habe. Wenn wir uns durch unsere Gedanken und Überzeugungen eine Realität schaffen und später in dieser leben, so entdecken wir im Äußeren immer das was wir selbst erzeugt haben. Wir projezieren sozusagen Teile unseres Selbstes auf unsere Umgebung. Auf der einen Seite ist es uns nur möglich die Dinge so zu sehen wie wir sie bereits selbst einmal erlebt haben. Auf der anderen Seite liegt das daran dass wir nur etwas auf das Äußere projezieren können. Alles was uns umgibt kann eigentlich als Äußeres bezeichnet werden. Selbst wenn wir scheinbar doch unterschiedliche Gegenstände und Personen wahrnehmen, so handelt es sich doch stets nur um eine Sichtbarmachung, eine Reflektion erzeugt von unseren fünf Sinnen die uns die Realität vermitteln. Wenn wir uns also nochmal darauf konzentrieren was uns im Inneren ausmacht so muss alles was wir im Äußeren finden eine Wiederspiegelung dessen sein. Versuchen wir das etwas genauer zu betrachten.


 


Wenn nun Lichtwellen auf unser Auge treffen so nehmen wir die Wellen in uns wahr und erkennen beispielsweise die Farbe rot. Würden wir diese Farbe nun nicht kennen, sprich gäbe es in uns kein bekanntes Muster dazu, so könnten wir dort gar nichts wahrnehmen. Es wäre für uns scheinbar nicht vorhanden. Genauso wenn wir diese Wellenfrequenz als blau wahrnehmen würden, so würden wir es als blau sehen. Also genau genommen sehen wir nicht nach Außen sondern nach innen, da das Außen stehts eine Wiederspiegelung dessen ist was in uns reflektiert wird. Nur unsere Überzeugung lässt uns glauben dies befände sich im Außen.


 


Nehmen wir noch ein anderes Beispiel dazu. Wir unterhalten uns gerade mit einem Menschen. Dieser wirkt auf uns recht unangenehm. Beispielsweise beschimpft er uns in regelmäßigen Abständen immer wieder. Nun nehmen wir eine zweite Person dazu die uns ersetzen soll. Wir können uns das so vorstellen, dass diese sich in einem Paralleluniversum befindet und dort unseren Platz einnimmt. Der uns unfreundlich gesonnene Gesprächspartner würde in beiden Universen existieren. Die zweite Person würde diesen Menschen als sympathisch empfinden da er diese scheinbaren Beleidigungen gar nicht wahrnimmt, somit nicht wertet und vielmehr mit ihm auf einer Wellenlänge ist. Wie könnten wir nun den Sprechenden dazu bewegen auch auf uns sympatisch zu wirken? Wir können ihn nicht ändern und selbst wenn wir ihn darauf ansprechen doch bitte höflichere Formulierungen zu verwenden würde das nicht viel in unserem Fühlen ändern. Denn wir versuchen hier uns den Menschen so hinzubiegen wie wir ihn haben wollen. In Wirklichkeit befassen wir uns zu diesem Zeitpunkt aber mit uns selbst, da nichts anderes möglich ist. Wenn wir aber nun unser Inneres umpolarisieren und uns vorstellen er meine es nicht so, sondern er möchte uns eigentlich damit loben oder wir schauen uns genauer an was er noch so sagt, so fällt uns auf dass er auch viel Ansprechendes formuliert. Ich hoffe sie können mir hier folgen. Ich meine damit man kann andere nicht ändern, so wie der Junge im Film Matrix sagt, versuch nicht den Löffel zu verbiegen denn er ist nicht real. Wir können nur die Wahrnehmung in uns selbst ändern und uns sozusagen „Einreden“, oder nennen sie es wie sie wollen, dass der Sprechende uns etwas Gutes oder anders ausgedrückt gar nichts Schlechtes tun will. Wir allein entscheiden wie wir empfinden.


 


Wenn wir nun annehmen dass jeder Zustand, jede Möglichkeit zu jeder Zeit real sein kann so strahlt der Sprechende in diesem Moment das ganze Spektrum der Schwingungen auf uns aus. Wir, die aber momentan uns beleidigt fühlen erkennen, gemäß dem Beispiel mit dem Blatt Papier, in uns nur die Unzufriedenheit an. Wenn wir nun an unserem Sende- und Empfangsgerät Gehirn, wie im obigen Beispiel mit dem Radio, die Frequenzeinstellungen ändern, so können wir einen anderen Strom von Energien wahrnehmen, der so wie der vorherige jederzeit vorhanden ist. Dazu gehört selbstverständlich auch dass wir diese Schwingungen aussenden und sie dann von der Person reflektiert wird. Im Prinzip entscheiden wir uns in diesem Moment die Worte des Sprechenden anders wahrzunehmen beziehungsweise nur diese wahrzunehmen welche in uns Sympathie resonieren lassen. Die Beleidigungen verschwinden dann und uns fällt nur noch auf was für geistreiche Dinge der da von sich gibt. Im Nu wird seine Erzählung für uns hochinteressant und wir empfinden diesen Menschen als sympatisch. Also nochmal kurz zusammengefasst, Wahrnehmung heißt ich beobachte einen gewünschten Zustand und alles was diesen Zustand ebenfalls besitzt taucht in der Dunkelheit auf und erhellt sich. Es resoniert, es schwingt auf derselben Frequenz, es erzeugt ein Echo, usw. Dadurch können wir es wahrnehmen. Bei einem PC System ist es nicht anders. Wissen sie wie ein PC ein USB Gerät erkennt? Es überprüft ständig den verfügbaren Port / Anschluss. Würde er das nicht tun so würde er nicht mitbekommen dass etwas angeschlossen wurde. Die anderen Anschlüsse auf der Rückseite des PCs, wie der serielle und parallele Port, wo man früher den Drucker angeschlossen hat, die können das nicht. Schließt man dort etwas an so muss man, in der Regel, den PC neustarten um die angeschlossenen Geräte nutzen zu können. Ich möchte nur damit ausdrücken dass Wahrnehmung nur funktioniert wenn ich meine Aufmerksamkeit entsprechend ausrichte. Ich kann nichts wahrnehmen was ich mir nicht vorstellen kann. Jetzt wissen sie warum sie nie im Lotto gewonnen haben. Oder warum sie solche Angst vor Terroristen haben und deshalb bereit sind verschärfte Sicherheitsgesetze zu akzeptieren. Oder warum ein Versicherungsmakler ihnen so gut etwas verkaufen kann was sie, so fern sie sich dafür entscheiden, niemals brauchen werden.


 


Dieses Phänomen kann man ganz gut beobachten wenn man Menschen gerade erst kennenlernt. Am Anfang ist man noch offen und respektvoller weil man nicht weiß wie man diesen Einschätzen soll. Man hat ihn noch nicht ausreichend bewertet. Wenn man sich nun mit der Zeit an ihn gewöhnt fallen einem immer wieder dieselben Muster auf. Man kommt zu dem Schluss dass sich nun bei diesem Menschen nichts mehr ändert. In Wahrheit müsste man erkennen dass sich die Bewertungen bezüglich dieser Person in uns selbst nicht mehr ändern. Sind dies nun welche die man mag so harmonisiert man miteinander. Würde man sich selbst mehr Freiraum einräumen und erkennen dass jeder Zustand jederzeit möglich ist, so könnte man sich bei jedem Treffen entscheiden, ein anderes Erlebnis mit demjenigen zu haben. Oft ist es tatsächlich so, dass man mit Bekannten immer wieder dieselben Abläufe erlebt. Kann man sich gut unterhalten so trifft man sich mit demjenigen immer im selben Kaffee. Man fühlt sich dort wohl. Der andere Freund gefällt einem nicht so da dieser immer Action haben muss und gerne etwas Sportliches unternimmt, was einem selbst nicht so liegt. Da muss man raus in die Kälte, es wird zwar warm nach einiger Zeit der Anstrengung aber das dauert und ist erstmal unangenehm. Wir erkennen hier schon an der Formulierung wer sich eigentlich daran stört. Versuchen sie mal sich diese Dinge nicht vorzustellen und ganz bewusst etwas zu tun wovor sie sich in der Regel scheuen. Versuchen sie es bereits in Gedanken anzunehmen.


 


So würden wir eher sagen, entschuldigung aber ich habe noch ein Termin und muss los. Ich melde mich. Worauf ich hinaus will ist aber dass man in jedem Moment das Angenehme und Schöne spüren und erleben kann. Wir alle kennen das wenn uns ein Mensch sympathisch ist. Man kann miteinander Lachen und einfach mal Aufatmen. Bei so vielen Begegnungen möchte man so gerne immer sein eigenen Standpunkt aufrecht erhalten und nicht unecht wirken. Etwas Flexibilität tut uns hier ganz gut und wir können dann auch mit Anderen ganz interessante Erfahrungen machen. Im Grunde genommen machen wir diese Erfahrungen nur mit uns selbst. Denn nichts anderes ist möglich. Machen sie sich immer wieder bewusst dass das was sie jetzt gerade sehen nicht außerhalb von ihnen ist, sondern in ihnen. Beobachten sie mal genau. Wo sehen sie es? Vor ihnen auf dem Tisch oder in ihrem Kopf?


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