Suchbuch.de

Leseproben online - Schmökern in Büchern



Kategorien
> Belletristik > Usaliti – verraten
Belletristik
Bücher Erotik
Esoterik Bücher
Fantasy Bücher
Kinderbücher
Krimis & Thriller
Kultur Bücher
Lyrikbücher
Magazine
Politik, Gesellschaftskritik
Ratgeberbücher
regionale Bücher
Reiseberichte
Bücher Satire
Science Fiction
Technikbücher
Tierbücher
Wirtschaftbücher
Bücher Zeitzeugen

Login
Login

Newsletter
Name
eMail

Belletristik
Buch Leseprobe Usaliti – verraten, Katrin Choka
Katrin Choka

Usaliti – verraten



Bewertung:
(5)Gefällt mir
Kommentare ansehen und verfassen

Aufrufe:
70
Dieses Buch jetzt kaufen bei:

oder bei:
Im Buchhandel und bei Verlag-Kern.de
Drucken Empfehlen

In Deutschland geboren, wanderte ich im Dezember 2001 in die Schweiz aus. Zuvor hatte ich eine Ehe hinter mich gebracht, zwei Kinder geboren, die schon aus dem Haus waren.
Mit meinem damaligen Ehemann, wesentlich älter als ich, hatte ich mich über die Jahre hin auseinandergelebt. Unsere Trennung war im beiderseitigen Einvernehmen und wir blieben über all die Jahre befreundet.
Ich arbeitete in einer Klinik im Herzkatheter-Labor im Tag-, Nacht- und Bereitschaftsdienst, bewohnte alleine ein Reihenhaus mit Garten, den ich wegen der vielen und unregelmäßigen Arbeit nicht zu bewirtschaften schaffte. So sollte es ewig weitergehen? Nein, sagte ich mir, da musste doch noch was kommen? Ich war 44 Jahre alt, hatte eine gute, solide Berufsausbildung mit jahrelanger Erfahrung. Also informierte ich mich, ob ich nicht auch im Ausland arbeiten könnte.
Gesagt – getan. Nach vielen Überlegungen und direkten, persönlichen Vorstellungsterminen in der Schweiz entschied ich mich für ein kleines Krankenhaus, hoch oben in den Bergen im Kanton Graubünden. Umzug, Eingewöhnung, die Arbeit, alles klappte gut und machte mir viel Spaß. Ich fand sogar einen Verein für Bauchtanz, ein Hobby, das ich schon in Deutschland ausübte.



Im darauffolgenden Jahr planten meine damaligen Kollegen ihre Jahresurlaube, und ich? Ich hatte nicht die geringste Idee, wo ich meinen Urlaub verbringen wollte, nur Sonne, Strand und Meer, das sollte es sein. Also ab ins Reisebüro, Prospekte 8 mitgenommen und das Wochenende über studiert. Aber – die Ernüchterung ließ nicht lange auf sich warten. Die von den Kollegen empfohlene Dominikanische Republik war für mich als Alleinreisende kaum zu bezahlen: Zuschlag für ein Einzelzimmer, Zuschlag für die Mahlzeiten und außerdem Regenzeit und so weiter und sofort. Nein, das war alles nichts für mich. Am darauf folgenden Montag fuhr ich erneut ins Reisebüro und ließ mich ausgiebig beraten. Ich wollte keine Zusatzkosten, ich wollte direkte Strandlage, keine Regenzeit und ein Ausflugsangebot. Mir wurde Kenia empfohlen. Kenia? Löwen, Elefanten und so? Na ja, mir war die Strandnähe das Wichtigste und so buchte ich 14 Tage Kenia, Jardini Beach Hotel, Strandlage, Halbpension. Am 02. Dezember 2002 ging es los.
Nach einem gut achtstündigem Flug landete mein Flieger auf dem Moi International Airport in Mombasa. Die Flugzeugtüren wurden geöffnet, feuchte, am frühen Morgen schon sehr warme Luft schlug mir entgegen. Oje, wollte ich das? Nun, erst mal schauen wie es weitergeht, sagte ich mir. Abfertigung der Zollformalitäten, Koffer holen, Gepäckkontrolle und raus in die heiße Luft zum Schalter meines Reiseunternehmens.
Dann begann eine abenteuerliche Fahrt im Shuttlebus durch Mombasa zur Fähre nach Likoni, um an die Südküste zu meinem gebuchten Hotel zu kommen. Unbekannte Gerüche, eine enorme Lautstärke vom Straßenverkehr und unbekannte Wortfetzen drangen durch das geöffnete Busfenster zu mir.
Mit der Fähre ging nach Likoni. Ich war schon etwas geschockt über die Zustände dort; überall Müll, stinkende Wasserlachen, denen Milliarden von Insekten entstiegen, Kühe 9 auf der Futtersuche mitten auf der Straße, die von wild hupenden Tuk Tuks, den dreirädrigen Motorrädern, und Matatus umrundet wurden, oje, war ich hier wirklich richtig? Doch dann, außerhalb des Ortes, änderte sich schlagartig alles: Ich sah Palmen, die sich im Wind wiegten, kleine Hütten inmitten von blühenden Büschen, Frauen transportierten Früchte auf dem Kopf, ein kleines Kind an der Hand. Die Sonne stieg höher und das Grün der Palmen und Büsche war so ganz anders, als ich es aus Europa kannte. Das war der Moment, in dem Kenia mich gefangen nahm und plötzlich war ich mir ganz sicher: Das war es, was ich wollte. Hier und nur hier wollte ich sein.
Angekommen im Hotel empfing mich die herzliche Freundlichkeit der Kenianer. Nach kurzer Zeit bezog ich mein Zimmer für die nächsten 14 Tage und machte mich auf den Weg zur Erkundung des Hotelkomplexes und des Strandes. Ich konnte den Blick nicht von den Wellen des Indischen Ozeans abwenden, mein Inneres wurde immer ruhiger, je länger ich auf die Wellen blickte. Doch schon bald war es vorbei mit der meditativen Ruhe und ich vernahm das fröhliche Rufen der Beachboys und Strandverkäufer, die ihre Waren oder auch sich selbst für einen sogenannten „Spaziergang“ anpriesen.
Nein, das war es nicht, was ich wollte, und machte mich auf einen ausgedehnten Spaziergang am Wasser.
Abends dann im Hotel beim Dinner machte ich die Bekanntschaft von anderen Urlaubern, die mir ihre Erlebnisse von einer Safari erzählten. Ich war schon gespannt, sollte eine Safari so ganz anders sein als ein Besuch bei uns in Deutschland im Safaripark? Mein Entschluss für den nächsten Tag stand fest: Bei der Reiseleiterin wollte ich eine Safari buchen. Ge10 sagt – getan und schon am übernächsten Tag um 4:00 Uhr morgens startete meine erste Safari in den Tsavo East National Park. Zwei Tage wollte ich dort verbringen mit mehreren Pirschfahrten.
Von der Südküste Kenias ging es dann Richtung Norden nach Likoni zur Fähre, die mich nach Mombasa brachte. Durch ein Straßen-Wirrwarr ging es raus aus der Stadt auf den sogenannten Highway Richtung Nairobi. Nun ja, Highway konnte man diese Straße im Jahre 2002 noch nicht nennen, viele, zum Teil sehr tiefe Schlaglöcher verlangsamten die Fahrt.
Doch schließlich, nach gut 4 Stunden Fahrt, ging es durch das Buchuma-Gate in den Tsavo East National Park. Das Dach des Jeeps wurde hochgeklappt und ich konnte während der Fahrt stehend den Ausblick in die Natur und natürlich auch auf die ersten Gazellen genießen. Und da erst begriff ich es: Das hier ist Afrika, die Tiere sind nicht eingezäunt wie in einem Zoo oder Safaripark, wir sind es, die Menschen, die von dieser reichhaltigen Natur ausgeschlossen sind und in die wir durch ein Gate eintreten können, um das Wunder Natur bestaunen zu dürfen. Doch das war bei Weitem nicht alles, was mich erwartete an diesem meinem ersten Tag in der Wildnis. Ich sah Elefanten, deren Haut rot gefärbt war vom roten, lehmhaltigen Sand im Tsavo East Nationalpark. Antilopen standen bewegungslos im Buschwerk, Zebras und Gnus trotteten in der nun schon hochstehenden Sonne durch die Savanne. Später am Abend wurde mir sogar der Blick auf eine Gepardenmutter mit einem Jungen vergönnt. Was für ein Erlebnis! Nachts in der Lodge konnte ich nicht schlafen, zu sehr kreisten die Erlebnisse des Tages durch meine Gedanken und die nächtlichen Geräusche draußen nahmen mich gefangen.
11 Das waren die ersten, sehr eindrücklichen Erfahrungen, die ich mit Kenias Wildlife machte. Noch viele Safaris sollten in den nächsten Jahren folgen. Mir fiel ein Sprichwort ein: Wenn du einmal afrikanischen Boden betreten hast, kannst du den Staub nie mehr von deinen Sandalen schütteln. Das hatte sich nun für mich bewahrheitet. Nach zwei Tagen war ich dann wieder zurück im Hotel und in Gedanken immer noch bei dem Erlebten der letzten zwei Tage. Ich genoss den Strand in vollen Zügen, vor allem aber, hatten es mir die frischen Früchte auf den Büffets im Hotel angetan. Am nächsten Tag dann schloss ich mich einer Gruppe von Touristen an, die Ukunda auf eigene Faust erkunden wollten. Per Matatu ging es in den Ort. Auch das war neu für mich. Ins Matatu, ein zum Bus umgebauter Transporter mit etwa 11 Sitzplätzen, wurden so viele Menschen reingestopft wie reinpassten.
Wir saßen eng aneinander gepresst, kleine Kinder und größere Gepäckstücke wurden uns quer über die Beine gelegt und immer hörte ich „Hakuna matata“, kein Problem. Dazu spielte laute Musik vorne beim Fahrer, der auf irgendwelchen Holz-Stäbchen rumkaute, die sich dann später als ein „Stimmungsaufheller“ herausstellten. Na toll, dachte ich so bei mir, Platzangst darf man hier aber nicht haben und absolutes Vertrauen in die Fahrkünste des Fahrers waren unabdingbar.
Und dann stiegen wir aus, irgendwo im Ort. Laute Stimmen, der hohe Verkehrslärm, Gerüche, die ich nicht einordnen konnte, all dies nahm mich gefangen. Über allem lag jedoch eine Farbenpracht, die nicht mehr zu übertreffen war. Ich ließ mich mit meiner Touristengruppe durch den Ort treiben, bis wir schließlich an einen Markt gelangten. Ananas türmten sich zu hohen Bergen, Mango, Limetten, Bananen in den ver12 schiedensten Farben, Formen und Größen bekam ich zu sehen.
Freundliche kenianische Frauen boten die Früchte feil.
Sie saßen auf dem Boden und verkauften Tomaten, Zwiebeln, Auberginen und viele mir unbekannte Gemüsesorten. Was für ein Erlebnis! Wieder zurück im Hotel ging ich an den Strand, um das Erlebte nochmals in Gedanken zu verarbeiten. Verträumt, den Blick auf das Meer gerichtet, schlenderte ich in meine Gedanken versunken, dahin. Und plötzlich spürte ich, dass ich beobachtet wurde, drehte mich um und da stand er … Hamisi. Es schien, als hätte er auf mich gewartet und wollte mich bei einem Spaziergang am Strand begleiten. Ich brauche keine Begleitung, war meine Antwort. Dann wolle er zumindest meine Slipper tragen. Auch das könne ich alleine, entgegnete ich abweisend.
Er redete weiter und weiter und letztendlich kam es so, wie er es wohl eigentlich geplant hatte. Ich ließ mich zu einem Spaziergang am Strand überreden. Er sprach ganz gut Deutsch und so begann eine nette Unterhaltung. Er erzählte mir viel über das Leben am Strand und machte mich auf die Muscheln und das Riff aufmerksam. Verstohlen betrachtete ich ihn von der Seite. Er hatte ein ebenmäßiges Profil, schneeweiße Zähne, die in seinem braunen Gesicht besonders gut zur Geltung kamen, und ein Lächeln, das selbst Eisberge zum Schmelzen brachte. Vom Typ her war er ein ruhiger Mann, der nicht durch lautes Lachen oder einen ausgeprägten muskulösen Körper auf sich aufmerksam machte. Ganz im Gegenteil, seine ruhige Art, seine Hilfsbereitschaft, das nicht Aufdringliche nahmen mich gefangen. Und so kam es, wie es kommen mussten: Am Ende meines Urlaubes waren wir ein Paar, tauschten unsere Adressen aus und versprachen uns 13 ewige Liebe. Ja, er hatte sich in mein Herz geschlichen, ganz leise, wie es seine Art war. Während des Rückfluges musste ich an ihn denken und war mir sicher, dass ich ihn nie wiedersehen und innerhalb kürzester Zeit vergessen würde. Ein Urlaubsflirt halt, nur, dass ich dafür so gar nicht der Typ war.
Wochen vergingen und plötzlich lag in meinem Briefkasten ein Brief von ihm. Ich konnte es nicht glauben, dachte, auch er hätte mich vergessen. Aber nein, er fragte sogar, wann ich denn wiederkommen würde. Tja, was sollte ich da denken? Über viele Monate gingen unsere Briefe von Kenia in die Schweiz und von der Schweiz nach Kenia hin und her. Ab und an telefonierten wir miteinander. Es stellte sich eine Vertrautheit ein, er berichtete viel von seinem noch lebenden Vater und der übrigen Familie. Sie waren mir schon sehr nah.
In dieser Zeit überdachte ich unsere Freundschaft. Hatte so eine Beziehung zwischen zwei so ungleichen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen Bestand? An den Altersunterschied von 13 Jahren mochte ich gar nicht denken. Ich sprach mit Freunden darüber, sie meinten, ich solle das als Urlaubsflirt abtun. Wollte ich das? Meine Tochter war da schon konkreter und meinte, wenn ich da noch mal hinfliegen wollte und unser Briefwechsel dann immer noch stattfinden würde, wollte sie mich begleiten.
Und so kam es dann auch. Im November 2003 flog ich gemeinsam mit meiner Tochter nach Kenia, wieder hatte ich mich im Jardini Hotel eingebucht. Am Abend kam dann Hamisi und wir frischten unsere Liebe wieder auf. Wir waren nach wirklich kurzer Zeit wieder sehr vertraut miteinander und ich hatte nicht das Gefühl, ihn fast ein ganzes Jahr lang nicht gese14 hen zu haben. In den darauffolgenden Wochen besuchten wir seinen Vater, der mit einem Bruder von Hamisi, dessen Frau und einer großen Kinderschar zusammenwohnte. Ich wurde in das tägliche Leben mit einbezogen, meine Tochter fühlte sich wohl und ich bekam auch einen Eindruck von den Sorgen und Nöten des täglichen Lebens, aber auch den Freuden einer kenianischen Großfamilie. Natürlich durfte eine Safari nicht fehlen und wieder genoss ich den Anblick der vielen Tiere im Tsavo East National Park, diesmal begleitet von meiner Tochter und Hamisi. Doch auch in dieser sehr schönen Zeit kam dann der Tag des Abschieds. Später auf dem Rückflug in die Schweiz fragte ich meine Tochter nach ihrer Meinung zu Hamisi. Sie sei angenehm überrascht von ihm gewesen und meinte dann großzügig, sie wäre schon damit einverstanden, wenn ich weiterhin Kontakt zu ihm haben möchte.
Im November 2004 verbrachte ich wieder meinen Jahresurlaub in Kenia. In der Schweiz hatte ich mir ein Wörterbuch für Swahili gekauft und lernte von da ab fleißig. Ich wollte mich mehr mit der Familie von Hamisi unterhalten können, auch mit seinem Vater, der leider kein Englisch verstand. Mit meinen geringen neuen Sprachkenntnissen wollte ich Hamisi dann überraschen, doch das ging leider in die falsche Richtung. Er lachte mich aus, sagte, mein Swahili könne kein Mensch verstehen, außerdem würde seine Familie den Diego- Dialekt sprechen, der eine Abart des Swahili wäre. Meinen Einwand, dass ich mich mit seinem Vater gern unterhalten würde, tat er mit einem Schulterzucken ab, es wären ja immer genug Kinder dort, die übersetzen konnten. Ich war ratlos, was nun? Ich wollte sprachlich unabhängig und nicht immer auf einen Dolmetscher angewiesen sein. Zu guter Letzt ließ 15 ich das Thema auf sich beruhen und nahm mir vor, trotzdem meine neuen Sprachkenntnisse anzuwenden und zu vervollständigen.
Nun hatten wir einige Wochen für uns. Ich genoss die Zweisamkeit mit Hamisi. Er zeigte mir Mombasa, erzählte mir viel von seinem Leben, auch wie er Geld verdiente, denn in all den Jahren hatte er mich nie um Geld gebeten. Sicherlich bezahlte ich, wenn ich in Kenia war, unsere Hotel- und Lebenshaltungskosten, aber ansonsten schickte ich ihm nie Geld. Er meinte, solange es genug Touristen gäbe, mit denen er Touren per Boot und Flugzeug machte, käme er für seinen Unterhalt selbst auf. Ich wollte auch wissen, ob er eine Freundin hätte.
Er verneinte dieses. Er wolle keine kenianische Frau haben, sondern eine Europäerin, er wolle was aus seinem Leben machen, möglichst noch viel lernen und mal in Europa leben.
Nun, das war für mich natürlich sehr erfreulich. Allerdings hatte ich auch schon von anderen Seiten, aus Medien und der Presse gehört und gelesen, dass sich die kenianischen Beachboys gerne von europäischen Touristinnen aushalten lassen.
In dieser Beziehung hatte ich also Glück gehabt, dass es sich mit ihm anders verhielt.
Im Mai 2005 war ich wiederum in Kenia und wir beschlossen zu heiraten. Nicht sofort, denn so eine binationale Hochzeit braucht eine Zeit der Vorbereitung. Zusammen beantragten wir schon mal Hamisis Unterlagen. Dazu mussten wir bei der Polizeistation in Ukunda ein Führungszeugnis für ihn beantragen.
Ihm wurden seine Fingerabdrücke abgenommen, jede Menge Formulare ausgefüllt und dann nach Nairobi zur Hauptverwaltung geschickt. Das klappte alles ganz reibungslos und schon nach wenigen Tagen hatten wir seine Unterla16 gen zusammen, die besagten, dass er nie straffällig geworden und wie mir erklärt wurde auch nie verheiratet gewesen war.
Er war in mein Leben getreten und gab mir ein Gefühl, zu Hause zu sein, egal wo wir gerade waren. Und so brauchte ich meinen Schritt zu heiraten nicht nochmals zu überdenken.
Ich tat das Richtige, da war ich felsenfest überzeugt. Doch ich folgte meinem Herzen und nahm mein Hirn nicht mit, wie sich viele, viele Jahre später dann bestätigen sollte.
Wieder zurück in der Schweiz begann ich mit dem Zusammenstellen meiner Unterlagen. Auch hier hatte ich keine Probleme und nach einigen Telefonaten hin und her mit Hamisi beschlossen wir, da wir ja nun alle Unterlagen zusammen hatten, noch in diesem Jahr, am 08.12.2005, zu heiraten. Warum noch lange warten? Im Mai hatten wir in einer wunderschönen Unterkunft gewohnt und wir beschlossen, dass wir auch dort wieder wohnen würden und auch die Hochzeitsfeier mit einem kleinen Teil seiner Familie dort feiern wollten. Meine Kinder hatten beruflich keine Zeit und meinen Eltern war die Flugreise zu lang. Sehr schade, hätte ich doch gerne einen Teil meiner eigenen Familie an so einem wichtigen Tag um mich gehabt.


Für den Inhalt dieser Seite ist der jeweilige Inserent verantwortlich! Missbrauch melden



© 2008 - 2022 suchbuch.de - Leseproben online kostenlos!


ExecutionTime: 4 secs