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Unmöglich


von Barbara Aichinger

belletristik
ISBN13-Nummer:
9783941839465
Ausstattung:
Taschenbuch
Preis:
9.95 €
Mehr Infos zum Buch:
Website
Verlag:
AAVAA-Verlag
Kontakt zum Autor oder Verlag:
verlag@aavaa.de
Leseprobe

Barbara Aichinger

Unmöglich!

LESEPROBE

Liebesroman

© 2010

AAVAA e]Book Verlag UG (haftungsbeschränkt)

Quickborner Str. 78 - 80,13439 Berlin

Telefon.: +49 (0)30

Email: verlag@aavaa.de

Alle Rechte vorbehalten

1. Auflage 2010

Lektorat: Sabine Lebek, Berlin

Cover: Grundlage ist das Gemälde

„Jedem Wall seine hölzerne Bedeutung 2"

des sächsischen Malers DINGELIS

Printed in Germany

ISBN 978]3]941839]45]8

Alle Personen und Namen sind frei erfunden.

Ähnlichkeiten mit lebenden Personen

sind zufällig und nicht beabsichtigt.

565 849 410

Erstes Kapitel

„Deine Skulpturen sind der absolute Hammer!"

Stolz blickte Carola auf ihre beste Freundin Tina Müller.

Es war ihre erste Ausstellung. Sie fand in einer angesagten

Jungdesignerboutique, etwas außerhalb der Wiener Innenstadt,

statt.

Zwischen all den hippen Designerstücken standen auf Regalen

und Podesten Tinas einzigartigen Skulpturen. Es waren

keine Aktstücke und doch konnte man dies vermuten. Die Verschwommenheit

mit der Tina erschuf, ließ für den Betrachter

viele Möglichkeiten offen.

Der Andrang war rege und Tina hatte schon ein paar kleinere

Kunstwerke verkauft. Der große Fang ließ jedoch auf sich warten.

Mit einem gefüllten Glas Sekt kam Carola auf ihre Freundin

zu und blickte sie erleichtert und etwas geschafft an.

„Die letzten Tage waren nicht so ohne?"

„Nein, dass alles noch rechtzeitig fertig sein würde, hatte ich

schon aufgegeben. Aber Dank deiner tüchtigen Hilfe, ist alles

gut gegangen."

Tina strich ihr dunkles langes Haar aus der Stirn und entblößte

dabei ein südländisches Gesicht, das sie von ihren Vorfahren,

die Italiener waren, geerbt hatte.

Die beiden Freundinnen waren so unterschiedlich, dass es unterschiedlicher

kaum ging.

Tina eine Südländische Schönheit und Carola ein bleiches

blondes und äußerst niedliches, wenngleich auch sehr hübsches

Landmädl.

Kennen gelernt haben sich die beiden auf einer Party. Carola

suchte Unterkunft in Wien und Tina suchte eine neue WG -

Gesellin. Sie verstanden sich auf Anhieb, hatten ähnliche Interessen

und machten Wien damit unsicher.

In diesem Moment näherte sich ein älterer und sehr vornehm

aussehender Herr den beiden. Er blieb direkt vor ihnen stehen,

nickte kurz:

„Guten Abend, darf ich mich vorstellen: Reinhold von Hochburg.

Wenn sie erlauben entführe ich ihnen die Künstlerin, ich

habe ein paar Fragen die eine größer angelegte Produktion

betreffen würden."

Höflich wandte er sich an Carola und hatte dabei schon seinen

Arm um Tinas Ellbogen gelegt, bereit sie jederzeit mitzunehmen.

„Guten Abend! Natürlich nehmen sie unsere Kunstexpertin

mit und erteilen einen unsagbar großen Auftrag, dann bin ich

auch nicht böse."

Lächelnd, ein wenig herausfordernd dabei, blickte sie an dem

Mann hoch. Er sah für sein Alter unglaublich gut aus. Carola

schätzte, dass er um die Fünfzig war. Er hatte leichte silbergraue

Strähnen an den Schläfen und einen wachsamen und

sehr einfühlenden Blick.

Bei der Aufforderung viel zu kaufen, musste Reinhold diskret

lächeln. Bevor er herkam hatte er nicht vor zu kaufen. Doch die

Künstlerin irritierte ihn dermaßen, dass er es für Wert befand,

sie näher kennen zu lernen.

„Wir werden mal sehen."

Amüsiert zwinkerte er Carola zu und zog Tina mit sich, die

zu überrascht war, als dass sie hätte protestieren können.

Carola blickte sich in dem Laden um. Das Geschäft war anders

als herkömmliche Boutiquen. Der Besitzer war offensichtlich

ebenso Kunstliebhaber. Es gab keine Regale. Die Kleidungsstücke

waren an Puppen oder nur Haken aus Metall dekoriert.

Eine Graffitilandschaft im Hintergrund unterstrich den

eigenwilligen Charakter des Ladens. Carola fühlte sich in dieser

Umgebung wohl, obwohl sie alles andere als eine Rebellin

war.

Ihr Leben verlief bis zum dem Moment, in dem sie Tina kennen

gelernt hatte, sehr eintönig. Die Abwechslung die sie sich

selber verschrieb, war Wien und ein Neuanfang.

Einen gewagten Schritt hatte sie schon unternommen.

Sie hat sich in Wien ihren Jugendtraum erfüllt und ein kleines

Geschäft gemietet. Carola fertigte Schmuckstücke. In dem kleinen

Geschäft konnte sie produzieren und verkaufen.

Heute zierten ihre Werke die Kleider des Designerladens. Sie

war stolz auf ihre Werke. Durch ihre Freundschaft mit Tina erhielt

sie die Möglichkeit, mit auszustellen.

Tina war mit dem gut aussehenden älteren Herrn „von" verschwunden

und Carola stand da, mit ihrem Glas Sekt in der

Hand und die Umgebung betrachtend, als ihr Herz plötzlich

für einen kurzen Moment auszusetzen schien.

In ihrem Blickfeld tauchte ein Mann auf. Nicht irgendeiner,

sonder ein ganz besonderer. Jener, den sie auf keinen Fall gegenüberstehen

wollte. Ruckartig drehte sie sich weg.

Innerlich schimpfte sie sich für ihre Feigheit, doch im Äußeren

konnte sie nicht anders handeln. Sie musste und wollte ihm

aus dem Weg gehen.

Von dem abgesehen, waren Männer im Moment für sie tabu

und jenes Exemplar erst recht.

Tief seufzend trank sie einen Schluck, um sich etwas zu beruhigen.

Ihr Puls ging schneller und sie überlegte, wie sie so

schnell wie möglich von hier verschwinden konnte.

Tina war nirgends zu entdecken. Schützenhilfe von dieser Seite

konnte sie sich also nicht erwarten.

Da trat der Besitzer der Jungdesignerboutique in ihr Blickfeld.

Josh Flemming!

Sie vermutete dass dies ein Künstlername war, hatte ihn aber

noch nie danach gefragt. Der Junge war durch und durch

schwul, aber der beste Freund von den beiden Mädchen. Wo

und Wann immer es ging, er war da, bereit zu helfen, bereit zu

reden, bereit mit ihnen Spaß zu haben, bereit mit ihnen zu

weinen, einen romantischen Film anzusehen.

Kurz gesagt er tat alles wie eine Freundin mit ihnen gemeinsam.

Sie und Tina liebten Josh, auf ihre ganz bestimmte Art.

„Hi Josh!", etwas unsicher klang sie schon, doch sie ließ sich

das nicht anmerken. Das Wichtigste jetzt war Abwechslung.

Nur kein Blick in die Augen des Fremden. Diese Augen! Die

haben sie damals bis in den Schlaf verfolgt.

„Hallo Sonnenschein. Was machst du den ganz alleine hier?

Haben dich alle verlassen?"

„So wie es aussieht, ja."

Der Fremde, dem sie auf gar keinen Fall gegenüberstehen

wollte, kam langsam näher. Sie wusste, dass er sie gesehen hatte.

Sie konnte es spüren. Mit einem Blick nach rechts, bestätigte

sie ihren Spürsinn. Er kam tatsächlich auf sie zu. Panik wallte

in ihr auf.

„Josh, bitte, kannst du mir einen Gefallen tun?"

„Natürlich Sonnenschein, jeden............Oh Gott, hast du das

Prachtexemplar eines Mannes gesehen, der da auf uns zusteuert?"

„Ja Josh! Bitte leg deinen Arm um meine Schulter und führ

mich raus."

„Warum......."

„Bitte, Josh stell jetzt keine Fragen, handle einfach. Bitte!"

Die Verzweiflung die aus der Stimme Carolas sprach, war für

Josh deutlich spürbar. Also tat er was ein guter Freund tun

musste, er legte den Arm um ihre Schultern zog sie nahe zu

sich heran und drehte sich mit ihr im Arm um.

Jetzt standen sie direkt vor dem Fremden, dem Carola so gerne

ausgewichen wäre.

Es war zu spät!

Barbara Aichinger

Die verheiratet Autorin, Mutter zweier Kinder, ist eine

vielseitige Frau.

Als „Diplomierte NLP - Practitoiner", „Diplomierte Ernährungsberaterin

nach den fünf Elementen", „Diplomierte Body

Vitaltrainerin", „Diplomierte Pilates Trainerin" und Inhaberin

des Reiki Meistergrads sowie Reiki]Lehrerin hat sie eine Ader

für Menschen und deren Gefühle. Auch der Umgang mit Ihren

Gästen in ihrem Gasthaus „Bratwurstglöckerl" vertiefte dieses

Wissen, so dass Sie sich berufen fühlte, ihren ersten, ausgesprochen

romantischen Liebesroman zu schreiben.

Klappentext

Carola Heinrich will im Moment keine Männer in ihrem Leben - und dieses Exemplar, Mathias Breining schon gar nicht. Doch leider macht es sich Mathias zur Gewohnheit, ständig um sie zu sein, was es ihr unmöglich macht, ihn zu ignorieren. Und ignorieren, dass ist ihr oberstes Gebot. Denn ein Mann wie Mathias Breining ist gefährlich für ihr Herz.

Vor zehn Jahren schon hatte er ihr Herz gebrochen. Doch diesmal wird ihm das nicht gelingen. Carola hat sich vorgenommen, ihr Herz fest zu verpacken und Mathias nicht mehr in dessen Nähe zu lassen. Der charmante Herzensbrecher jedoch hat ganz andere Pläne ...

Ein romantische Berg- und Talfahrt der Gefühle.