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Belletristik Bücher
Buch Leseprobe Tizian - Kapitel 2, Maria Anders
Maria Anders

Tizian - Kapitel 2


Eine Geschichte aus dem Leben der Jana Z.

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Kapitel 2                        Wie vom Winde verweht


 


Ich war für zwei Jahre nach Schottland gegangen, um dort Anglistik und Sprachwissenschaften zu studieren.


 


Ängstlich starrte ich auf diesen ersten Satz, doch dann tippte ich tapfer weiter:


 


Nur hatte ich allen Anschein nach mein Studium dort schnell wieder abgebrochen. Auch die Adresse, die ich zurückließ stimmte nicht. Ich war wie vom Erdboden verschluckt. Später erfuhren Tante Katia und Stella dann, dass ich in Aberdeen einige Leute aus Deutschland getroffen hätte, mit denen ich in einer Art WG zusammenlebte. Aber auch das brachte sie nicht weiter ... Tante Katia war wohl ziemlich verzweifelt gewesen, aber da ich mich allen Anschein nach in Schottland befand und schließlich auch volljährig war, konnte die hiesige Polizei nicht viel machen. Bis dann irgendwann eine Postkarte bei Tante Katia im Briefkasten lag. Aus Schottland. Es gehe ihn zwar nichts an, schrieb ihr darauf ein junger Mann, der sich ihr mit dem Namen Hans Mellinger vorstellte, aber er sei Arzt und mache gerade in Aberdeen sein Anerkennungsjahr. „Ich habe ihre Nichte Jade oder Jana, wie sie wirklich heißt, in einem Vorort von Aberdeen kennengelernt. Ihr geht es nicht gut und ich glaube, ich kann ihr helfen." Er hinterließ Tante Katia seinen Namen, die Nummer seines Mobiltelefons und seine Adresse. Tante Katia hatte ihn sofort angerufen und da die Verbindung seines Mobiltelefons so schlecht war, versprach HM - wie ich und alle seine Freunde ihn nennen - nähere Informationen so schnell wie möglich zu faxen. Was er dann auch tat. Gott sei Dank hatte Tante Katia in Bad Kleinsfeld ein Souvenirgeschäft und war mit technischen Kommunikationsmitteln recht gut ausgestattet. HM schrieb Tante Katia, dass er mich zufällig in einem dieser zahlreichen schottischen Pubs kennengelernt hätte, wo ich einen recht armseligen und unterbezahlten Job als Küchenkraft angenommen hatte. Er hatte sich anfangs gefreut, endlich mal wieder jemanden aus Deutschland zu treffen, doch hatte er auch schnell gemerkt, dass mit mir irgendetwas nicht stimmte. Ich hatte ihm leid getan. Als er öfter dort vorbeikam und sich mit mir unterhielt, merkte er, dass ich sehr verzweifelt und einsam war und dringend Hilfe benötigte. Er erfuhr, dass ich in einer WG lebte und dass ich die Leute noch aus Deutschland kannte. Ich hatte ihm erzählt, dass ich mein Anglistikstudium abgebrochen hätte, um eine Tanzausbildung in einer kleinen schottischen Tanzschule zu beginnen, was er komisch gefunden hatte. Schließlich war ich schon vierundzwanzig Jahre alt und hatte vor dem Unterricht an dieser Tanzschule außerhalb von Aberdeen noch nie vorher Tanzunterricht gehabt. Auch bemerkte er, dass ich regelmäßig ziemlich entkräftigt war und oft übernächtigt wirkte.


 


Bei diesen Erinnerungen musste ich den Atem anhalten und mit dem Kopf schütteln. Mein Gott, was war das für eine Zeit gewesen ... Eine einsame, dunkle, verzweifelte und verrückte Zeit. Ich schüttelte mich. Doch tapfer schrieb ich weiter.


 


Irgendwann begann ich, zu HM Vertrauen zu entwickeln, obwohl mir sein oft besorgtes Gesicht Angst machte. Denn ich verstand damals natürlich nicht, warum man sich um mich sorgen sollte. War etwas mit mir? War ich vielleicht krank?


 


Als ich das eben Hingeschriebene noch einmal durchlas, schüttelte ich mich erneut. Mein Gott, was hatte ich nur für ein Glück gehabt! Vor allem, dass ich zufällig HM traf, der mir das Leben retten konnte. Denn das war, wie sich nachträglich herausstellte, gar nicht so einfach gewesen ...


 


Tante Katia flog zwei Tage nach diesem ersten Kontakt mit HM persönlich nach Schottland. HM hatte mir damals gar nichts davon erzählt. Er wollte vermeiden, dass ich Angst bekommen würde. Tante Katia war natürlich außer sich, als sie hörte, dass HM vermutete, dass ich unter Hypnose stehe und wollte sofort die Polizei einschalten. Doch er riet ihr von Anfang an davon ab. „Eine Hypnose zu lösen kann nicht ungefährlich sein", hatte HM zu Tante Katia gesagt. „Wenn Sie jetzt die Polizei einschalten, dann würde das zuviel Wirbel verursachen. Ihre Nichte würde Angst bekommen und das könnte verheerende Auswirkungen haben. Vor allem könnte eine ärztliche Untersuchung oder Behandlung einen Schock auslösen. Was ihre Nichte jetzt braucht ist sehr viel Zeit und ein Gefühl von Sicherheit und vor allem muss sie mit Leuten zusammen sein, denen sie vertraut. Und was das Wichtigste ist: Sie muss es freiwillig wollen!"


 


Es war damals für Tante Katia sicherlich nicht einfach gewesen. Wie sie mir später erzählte, hätte sie mich am liebsten auf der Stelle mit nach Hause genommen, aber sie sah dann ein, dass ich genau das ganz bestimmt nicht freiwillig gemacht hätte; und so ließ sie sich von HM überzeugen. Es wurde dann vereinbart, dass ich in Schottland bleiben sollte, um vielleicht zusammen mit HM und anderen eingeweihten Freunden in eine Art neue WG zu ziehen, wo man dann versuchen würde, mich langsam aber sicher wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzubringen. Alles sollte so familiär und so normal wie möglich wirken. „Das Wichtigste ist, dass ihre Nichte danach von innen heraus wieder stabil wird", hatte HM Tante Katia damals erklärt. „Dazu wird sie mehrere Entwicklungsschritte durchlaufen müssen. Das ist fast wie bei einem Kind. Nur das sie das ein zweites Mal machen müsste. Und das wird eine Zeitlang dauern. Fürs erste mindestens sechs Monate, aber eigentlich viel, viel länger ..."


 


Meine Tante Katia wusste zu jener Zeit nicht mehr aus noch ein. Sie selber ist Geschäftsfrau und konnte nicht in Schottland bleiben. Stella, meine Cousine, zu der ich von Kindesbeinen an ein sehr enges Verhältnis hatte, wäre geradezu ideal gewesen. Aber Stella war mittlerweile verheiratet. Dazu kam noch, dass sie zwei sehr kleine Kinder hatte und somit auf keinen Fall kommen konnte. Und so vertraute Tante Katia HM. Schließlich blieb ihr nichts anderes übrig. Sie sicherte ihm jede finanzielle Unterstützung zu. Gemeinsam wurde dann beschlossen, ein kleines, leicht baufälliges Häuschen außerhalb von Aberdeen anzumieten, um mich, Jana in eine „neue WG" umzuquartieren. Auch HM zog dort ein und später Bridget. Natürlich hatte Tante Katia damals unzählige Fragen und auch Ängste und telefonierte regelmäßig mit HM, um auf dem Laufenden zu bleiben. Sie wollte mich nicht ein zweites Mal verlieren. Und erfuhr nach und nach, wie es dazu kommen konnte, dass ich in Schottland festsaß ...


 


Ich lehnte mich zurück. Ich sah sie alle wieder vor mir. HM, Bridget, Tiana und Mariah, Preston, das „Haus mit der blauen Tür", den verwilderten Rosengarten und den kleinen, leise plätschernden Bach ein paar Meter weiter. Trotz aller Strapazen war es doch auch eine sehr schöne Zeit gewesen, eine Zeit die mich nachhaltig geprägt hatte. Dennoch bekam ich bei den Erinnerungen regelmäßig eine Gänsehaut. Ich dachte an Mariah, eine Irin, die zu jener Zeit in Schottland Medizin studierte und die mit HM befreundet war. Sie war immer so fröhlich gewesen, so klar und strahlte so eine angenehme innere Ruhe aus. Tiana war ausgebildete Physiotherapeutin und hatte geholfen, meinen ausgemergelten Körper wieder aufzupäppeln. Bridget war Psychologin und hatte mir auch nach meiner Rückkehr nach Spiersbach vor etwa zwei Monaten den Kontakt zu Vivian vermittelt. Ich war damals, bevor ich HM traf, sehr verzweifelt gewesen. Ich hatte mich so von allen und allem verlassen gefühlt. Die Welt in der ich lebte, empfand ich als einen Vorort der Hölle. Ich fühlte mich unfrei, als würde ich in einem unsichtbaren Gefängnis leben. Ich hatte am Ende meiner drei einsamen Jahre in Schottland an gar nichts mehr geglaubt. Ich wollte eigentlich nur noch sterben. Ich schien auf den Tod zu warten und alles andere war mir bereits egal. Bis HM kam. Er zeigte mir, dass es sich lohnte zu leben. Dass die Welt, in der er lebte, gut war. Schließlich schien es ihm gut zu gehen. Er strahlte soviel Wärme aus. Eine Wärme, die ich seit Jahren nicht mehr gespürt hatte und die mir so gut tat. Ich schrieb weiter:


 


Ich war bereits das dritte Jahr in Schottland und lebte sehr einsam. Da mir nach meinem ersten halben Jahr das Geld ausgegangen war, schlug ich mich irgendwie durch, indem ich vier Tage die Woche für sechs Stunden in einem etwas außerhalb gelegenen schottischen Pub arbeitete und war dort so etwas wie ein Küchenmädchen für alles. Ich musste nicht nur die zahlreichen Ausflugsgäste, die während der Hauptsaison besonders zahlreich bei uns einkehrten, bedienen, sondern auch Essen vorbereiten, putzen und Holz hacken. Aber mir war das egal. Ich wollte einfach nur überleben und ansonsten meine Ruhe haben. Von Menschen wollte ich nichts mehr wissen. Freunde hatte ich keine. Ich lebte völlig isoliert. Seelisch und körperlich war ich am Ende meiner Kräfte; aber, wie auch alle meine anderen Probleme, war es mir nicht wirklich bewusst. So litt ich still vor mich hin. Da ich verlernt hatte, auf Menschen zuzugehen und mich total einkapselte, suchte ich mit ziemlich ungewöhnlichen Mitteln nach einem Ausweg aus meiner ausweglosen Lage: Ich begann, Gott um Hilfe zu bitten. Ich kaufte jedes Buch über Engel, dass ich in die Finger bekam und auch eine Bibel. Das half mir ein bisschen und machte mir auch wieder Mut, doch durchzuhalten und so zog ich mich durch die nächstfolgenden Tage, Wochen und Monate. Als ich jedoch an einem Punkt angelangt war, wo ich absolut nicht mehr konnte, wo ich all meine Kräfte verloren hatte und kurz davor war aufzugeben - da begegnete ich ihm das allererste Mal.


 


Ich arbeitete wieder in diesem alten, schmutzigen Pub, als er auf einmal vorne am Tresen saß. Seine freundlichen Augen leuchteten mir entgegen und ich war wie vom Donnerschlag gerührt. Wer war das denn? Sicher, es war ein junger, recht gutaussehender Mann, aber irgendetwas an ihm war anders, besonders. Ich konnte es mir nicht sofort erklären. War es vielleicht seine verbindliche Art, seine ruhige, freundliche Stimme, sein aufgeschlossenes Wesen oder waren es seine forschenden, interessierten Augen, die in Sekundenschnelle bis auf den tiefsten Grund meiner Seele zu blicken schienen? Ich hatte keine Erklärung, aber in dem Moment, wo ich HM das erste Mal begegnete, hatte ich das Gefühl, dass mein Leben wieder heller wurde.


 


„Ich hätte gerne einen Kaffee", sagte er freundlich. „Bitte mit sehr viel Milch."


„Ja, natürlich", erwiderte ich und als ich die Tasse vor ihm hinstellte, berührten sich unsere Hände. „Darf ich fragen, wie du heißt?", fragte er.


„Ich heiße Jade", sagte ich leise und schaute dabei zu Boden. Ich war so müde und schämte mich ein bisschen dafür, dass ich hier in einer schmutzigen Servierschürze in diesem schäbigen Pub vor diesem schillernden, gutaussehenden Mann stand.


„Jade, aha, das ist wirklich ein typisch deutscher Name". Er lächelte mich an. „Du kommst doch aus Deutschland, oder?" Ich nickte.


„Und wie heißt du?", fragte ich schnell. Seine alles durchdringenden Röntgenaugen waren mir unangenehm.


„Ich? Ich habe viele Namen. Nenn' mich einfach HM, das ist schon okay."


„HM?", dachte ich. „Na, das ist ja klasse ..."


„Es ist schön, hier jemanden aus Deutschland zu treffen", fuhr er fort und ich spürte, wie er neugierig wurde. „Bist du schon lange hier?"


 


Aber ich konnte ihm nicht antworten. Statt dessen schossen plötzlich tausend Gedanken durch meinen Kopf. Ich sah ihn von der Seite an. „Mein Gott", dachte ich, „das ist ein Mann, der irgendwie anders ist. So weit weg und gleichzeitig so voll da. Ich glaube er ist ein Engel. Aber das ist natürlich Quatsch. Doch wer weiß? So viele komische Sachen sind passiert, können passieren. „Dir geschehe nach Deinem Glauben", steht irgendwo bei Johannes in der Bibel. Ich nahm mir vor, mit diesem Satz in Zukunft vorsichtiger umzugehen ..."


 


HM blätterte weiter in seinem Prospekt und sah ein wenig belustigt aus. Es schien, als könne er meine Gedanken lesen. „Willst du mir nicht sagen, wie lange du schon hier bist?" Und als ich stumm den Kopf schüttelte, sagte er: „Na egal.- Aber du heißt Jade, kommst aus Deutschland und spielst hier ab und zu das Aschenputtel?" Wieder grinste er mich an. Es sollte lustig klingen und doch konnte ich an seiner Stimme hören, wie besorgt er war ... Ich nickte nur, während ich spürte, dass mir auf einmal die Tränen in die Augen schossen und räumte schnell den Nachbartisch ab. Als ich an ihm vorbeiging, stolperte ich. Dabei fiel mein neues Buch aus der Tasche meiner roten Kellnerschürze.


 


„Was ist das denn?", fragte HM. „Das ist ja ein Buch über Engel. Ist das ein schottisches Buch? Ich habe gehört, das sich um diesen Ort jede Menge Märchen und Mythen ranken."


„Nein, nein", wehrte ich ab, „das ist rein privat. Das habe ich mir neu gekauft, ich lese es in jeder freien Minute. Genau genommen, mag ich mich gar nicht mehr davon trennen."


HM bekam ganz große Augen.


„Ach so", sagte er nur. „Du, ich muss jetzt gehen. Wir sehen uns doch morgen wieder, oder?" Er bezahlte schnell seinen Kaffee, gab mir die Hand zum Abschied, sah sich an der Tür noch einmal kurz um, winkte freundlich und war verschwunden.


 


Ich blieb etwas irritiert, aber angenehm berührt zurück. Ich weiß noch, dass ich mich später fragte, ob ich mich an diesem ersten Nachmittag bereits in HM verliebt hatte. Ich spürte, dass diese Begegnung irgendwie schicksalsträchtig war: Irgendwas Gewaltiges, aber vor allem Schönes würde endlich wieder in meinem Leben passieren. Etwas, worauf ich jahrelang gewartet hatte; irgendetwas, dass mich wieder in das Leben zurückführen würde, dass ich von meiner Kindheit kannte, als meine Welt noch in Ordnung war - als ich Frühling, Sommer, Herbst und Winter liebte und mich geborgen fühlte. Zu meiner Überraschung fing ich auf einmal an zu weinen. Mein Gott wie peinlich. Ich stand mitten in der Gaststube. Ich wischte mir schnell die Tränen ab und ging in die Küche.


 


Am Abend, als ich dann in meinem spärlich eingerichteten Zimmerchen saß, dachte ich wieder über meine neue Bekanntschaft nach. Und ich spürte, wie mein Herz zu klopfen begann. Am liebsten wäre ich augenblicklich losgerannt, um ihn zu suchen ... Diese Euphorie irritierte mich gewaltig. Was war nur plötzlich los? Ich kannte diesen Menschen doch gar nicht. Ich hatte ihn gerade mal das erste Mal gesehen. Ob ich mich vielleicht tatsächlich in ihn verliebt hatte? Gab es so etwas? Liebe auf den ersten Blick? Oder war er der Engel, den ich mir herbeigebeten hatte? Der Engel, der in mein Leben treten und mich aus meinem dunklen Labyrinth befreien sollte? Der mich zurückführen sollte, zu dem was ich wirklich war. Der mich beschützen sollte, vor all den Ängsten und Alpträumen in mir. Der mich zu Gott zurückbringen sollte ... Ich dachte an die Engelspost, die ich vier Wochen zuvor geschrieben und abgeschickt hatte. Ob so etwas wirklich funktionierte? Ich war für die nächsten beiden Tage sehr aufgewühlt. Ich wäre am liebsten durch ganz Aberdeen gerannt und hätte ihn gesucht, egal wo, nur, um mich noch länger mit ihm unterhalten zu können. Die nächsten Tage war ich sehr nervös. Ständig wartete ich darauf, ihm wieder gegenüberzustehen. Es sollte drei Tage dauern. Es wurden die drei längsten Tage meines Lebens. Doch dann stand er plötzlich wieder in der Tür. Und von dem Tag an, kam er täglich. Es ergab sich, dass sich zwischen uns so etwas wie eine Freundschaft entwickelte ...


 


Ich hielt inne. Es war nicht einfach für mich gewesen, das alles aufzuschreiben. Tagelang, ja wochenlang, hatte ich mich davor gedrückt, aber an jenem Abend war plötzlich alles wie von selber gegangen. Nach zwei Stunden merkte ich, dass ich müde wurde. Nach einem Blick auf die kleine Digitalanzeige in der Desktopleiste unten rechts, fuhr ich kurzerhand gähnend den Computer herunter und setzte mich auf mein Sofa. Ich spürte, dass mich die Erinnerungen aufgewühlt hatten. Ich wollte noch nicht ins Bett. Ich rieb mir meinen müde gewordenen Nacken, schaute aus dem Fenster und merkte wie mich meine Gedanken weiter drängten. Plötzlich sah ich auch ihn wieder vor meinem geistigen Auge und ein Schauer nach dem anderen lief meinen Nacken herunter: Toni ...



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