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Belletristik
Buch Leseprobe Schmunzelst du?, Ursula Dippe
Ursula Dippe

Schmunzelst du?


Uschis Allerlei – Gedanken zu vielen Anlässen

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Urlaubszeit

Man muss auch mal auf Reisen gehen, –
die Sonne scheint, die Gedanken sprießen –
andere fremde Landschaften besehen
und natürlich das Nichtstun genießen.
Das Reisebüro wird aufgesucht,
geblättert werden die Seiten im Katalog
und dann die Reise mal gebucht
in der Hoffnung, dass man uns nicht belog.
Hat man auch alles wohl bedacht?
Ist es ein Zimmer mit Meeresblick?
Gibt es auch Ruhe bei der Nacht?
Zum Strand ist es nur ein kleines Stück.
Quietschen die Betten nicht, sind bequem?
Ist das Essen reich und schmackhaft
und die Nachbarn angenehm?
Wäre man doch lieber sesshaft
und doch zu Hause geblieben!
Nur die Hausfrau ist dagegen.
Sie möchte sich erholen mit den Lieben,
hätte auch gern auf der faulen Haut gelegen.


Reiselust

Urlaub machen hat immer seinen Reiz,
auch wenn man als Rentner sowieso zu Hause bleibt.
Das Unbekannte reizt immer noch,
mal rumzuschlendern geht ja doch.
Der Dialekt ist etwas anders,
die Schlösser ähnlich, durch die du wanderst.
Doch anzusehen ist doch schön,
und trotzdem finden wir uns im gemütlichen Cafe ein
und lassen alle fünfe gerade sein.
Und nächstes Jahr, das ist doch klar,
finden wir was Neues wie jedes Jahr.



Die Gartenoase

Im Frühling kann man es kaum erwarten,
das Zauberwort heißt dann: der Garten.
Als erstes kommt der Anbauplan,
damit man weiß, wo was getan.
Das Saatgut wird dann eingeholt,
damit sich auch das Ernten lohnt.
Ist erst das Land nun zu begehen,
kann man harken und auch säen.
Schön glatt muss erst der Boden sein,
auch teilen wir die Wege ein.
Wenn alles dann so wohl erbracht,
werden auch die Rabatten bedacht.
Die Frühlingsblüher strahlen schon,
es ist des Gärtners schönster Lohn.
Das alte Kraut vom vorigen Jahr
ist keine Pracht mehr, ist wohl wahr.
Vogelmiere, Löwenzahn und Giersch,
der Anblick macht einen schon recht wirsch.
Es wird gezupft, abgeschnitten, raus gezerrt,
bis dann der Rücken sich beschwert.
Man muss sich langsam eingestehen:
Alles kann nicht auf einmal gehen.
Die Gartenmöbel kommen ans Licht,
ne‘ kleine Pause ist nun Pflicht.
Doch gleich fällt uns was Neues ein,
die Laube muss auch sauber sein.
Ist alles so wohl gut gebracht,
der Frühling schon die Mücke macht.
Der Sommer kommt, so muss es sein,
und hoffentlich mit Sonnenschein.
Nicht zu trocken, nicht zu nass,
da macht das Gärtnern richtig Spaß.
Es wird gehackt, gejätet, gegossen
und der Garten wohl genossen.
Im Nu steht da der Herbst bereit
mit bunten Blättern, Erntezeit.
Der Lohn der Arbeit kommt ins Haus
und die Saison ist wieder aus.
Alles wird wieder gut verstaut
und aufs nächste Jahr vertraut.



Zur Erntezeit

Ich saß ganz friedlich unterm Baum
in luftig dünner Sommerkleidung.
Eine Pause machen war mein Traum.
Da kam mit großem Schwung
ein Apfel angeschossen,
traf mich direkt an meinem Kopf
grad zwischen meine Sommersprossen.
Zur Strafe fliegt der Apfel in den Topf
und wird als Apfelmus genossen.
Die Erfahrung lehrt mich nun:
Was hab ich unterm Apfelbaum zu suchen,
der voll mit reifen Früchten ist?
Kann meinen Schatten unter dem Sonnenschirm
wohl buchen,
bis kein Apfel mehr auf dem Baume sitzt.



Die kleine Meise

Im Garten saß ich, wollte ruhn,
um einmal wirklich nichts zu tun.
Da kam ein Spatz herangeflogen
und schaute, ob ich ihm gewogen.
Er machte „Piep“ und sah mich an,
ein anderes Ziel flog er dann an.
Als nächstes kam eine kleine Meise,
mit zerzausten Federkleide.
Ein Stückchen Keks schien sie zu locken,
drum blieb sie an der Ecke hocken.
Leise sprach ich sie dann an
und langsam kam sie näher ran.
Der Krümel schmeckte wirklich fein,
sie fand sich dann bald wieder ein.
Nun kam sie täglich angeschwirrt,
ob sich wieder ein Keks verirrt.
Wir freuen uns, fahren wir in den Garten,
wo die Meisen auf uns warten.
Sieht sie den Keks in meiner Hand,
ist sie außer Rand und Band.
Die Hand ist schöner Landeplatz,
da kann man picken an dem Schatz.
Sie hüpfte auch mit in die Laube,
wenn es nicht schnell ging mit dem Raube.
Dazu wurde vielsagend erzählt,
dass ihr die Sache gut gefällt.
Wir freuen uns, fahren wir in den Garten,
da die Meisen auf uns warten.
Denn der Zauserich hat es erzählt,
und ein paar andere sich dazugesellt.


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