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> Belletristik > Patchwork hoch Fünf
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Belletristik
Buch Leseprobe Patchwork hoch Fünf, Bianka Mertes
Bianka Mertes

Patchwork hoch Fünf


Pure Verzweiflung

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Laut ihrem Navi war sie noch circa drei Straßen von


ihrer neuen Schule entfernt. Neue Schule, neue Leute,


neue Lehrer, neuer Stoff. Das war das Einzige, was sie


jedes Mal aufs Neue aufregte. Sich eingewöhnen zu


müssen und neue Freunde zu finden, aber auch diesmal


würde sie das, wie die anderen Male meistern.


Schließlich blieb ihr ja auch keine andere Wahl.


 


Sie ging gerade an einer hohen weißen Mauer entlang


und hatte das Ende fast erreicht, als ein blonder


Junge in ihrem Alter um die Ecke gerannt kam.


Ohne an etwas Böses zu denken, griff er sie, drückte


sie an die Mauer und hielt ihr mit einer Hand den


Mund zu. Doch bevor Lena reagieren konnte,


drückte er seine Lippen auf die Hand. Lena blieb im


ersten Moment stocksteif stehen, bis sich ihr Gehirn


wieder einschaltete. Nur seine Hand hielten seine


Lippen davon ab, ihre zu berühren. Ihr Herz raste


bei diesem Gedanken und plötzlich reagierte ihr


Körper wie von selbst. Sich gegen die Gefahr, die


nur wenige Millimeter vor ihr stand, wehrend, versuchte


sie ihn von sich wegzuschieben und sah aus


den Augenwinkeln, wie eine Gruppe Jugendlicher


suchend um die Ecke rannte. Lena trat und schlug


auf ihr Gegenüber ein, in der Hoffnung, dass die


Jugendlichen es mitbekommen und sie aus dieser


misslichen Lage befreien würden.


»Halt still, sonst könnte es auf einmal passieren,


dass mir meine Hand wegrutscht«, grinste er frech


und zog warnend eine Augenbraue in die Höhe.


Seine blaugrünen Augen fixierten ihre. Verdammt,


wo war sie hier nur hineingeraten? Es war mittlerweile


offensichtlich, dass diese Kerle nach ihm


suchten und er sie nur als Abwehrmanöver in diese


Situation brachte. Sie hoffte nur, dass er sie freigeben


würde, wenn sie verschwunden waren. Aber


eins fiel ihr neben diesem verdammten Herzrasen


und den weichen Knien dennoch auf. Er sah verdammt


gut aus. Das gab ihm aber noch lange nicht


das Recht, sie hier festzuhalten. Plötzlich rannte die


Gruppe weiter, ohne ihn entdeckt zu haben, und der


 


Kerl vor ihr, atmete erleichtert aus und gab sie breit


grinsend frei.


»Okay, braves Mädchen«, lobte er sie und blickte


dabei in Lenas verdutztes Gesicht. Als er keine Antwort


bekam, fügte er noch hinzu, bevor er abdampfte,


»wir sehen uns.«


Lena war wie vor den Kopf gestoßen, überrumpelt.


Ihr Herz schlug bis zum Hals und ihre Beine


hielten sie auch nicht mehr. Sie sackte an der Mauer


herunter in die Knie und versuchte, einen klaren


Kopf zu bekommen. Noch immer starrte sie auf den


Punkt, wo der verdammte Kerl verschwunden war.


Oh man und da dachte sie, hier auf dem Land


wäre nichts los, doch so etwas hatte sie selbst in der


Stadt noch nicht erlebt. Ihr Herz machte noch immer


unkontrollierte Sprünge. Verflixter Kerl. Vor allem


kannte sie nicht mal seinen Namen, hoffte aber


instinktiv, dass er ihr in der Schule nicht über den


Weg laufen würde, denn dann würde er sein blaues


Wunder erleben.


 


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