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> Belletristik > Nimm dir Zeit, um zu leben
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Belletristik
Buch Leseprobe Nimm dir Zeit, um zu leben, Eve Sander
Eve Sander

Nimm dir Zeit, um zu leben



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Sie war schon spät dran, es war bereits kurz vor 18.00 Uhr. Außerdem kam das laute Grollen eines drohendes Gewitters immer näher. In der Ferne donnerten Blitze und kündigten ein heftiges Unwetter an. »Auch das noch«, dachte Anja und wühlte in ihrer Handtasche nach dem Autoschlüssel, während sie darauf achtete, beim Laufen nicht in diesen hochhackigen Schuhen zu stolpern. Ein paar Tropfen regneten schon herunter. Der große Regenschirm lag im Kofferraum. »Na toll«, ärgerte sie sich, als dann auch noch ihr Handy zu klingeln begann. Schließlich saß sie trocken und immer noch gestylt im Auto und nahm das Gespräch an. »Hallo?«, meldete sie sich. »Anja, gut, dass ich dich erwische, hier ist Simone.« »Oh, hallo Simone. Was gibt’s?« »Ich wollte nur mitteilen, dass die Blumendeko schon fertig ist. Sieht echt toll aus.« »Super, ich bin schon gespannt!« Während sie sprach, startete Anja den Motor und fuhr los. Simone war Henrikes beste und längste Freundin, die beiden Frauen kannten sich schon seit Kindheitstagen und hatten diverse Höhen und Tiefen ihrer beider Leben gemeinsam durchgestanden. Für Anja war Simone immer wie eine Tante gewesen, so als wäre sie Henrikes Schwester. »Das sieht echt toll aus«, sprach Simone weiter, »die Location habt ihr echt gut ausgesucht, auch die Lage so dicht am Hafen, wirklich super.« »Ja, nicht wahr? Das hat sich Henrike aber ausgesucht, sie geht in der Woche da oft zum Mittagstisch hin.« »Ja, stimmt, das hatte sie mal erwähnt.« »Das Essen soll lecker sein.« »Das ist die Hauptsache. Sag mal, ich habe Henrike nicht erreicht, sie ist nicht an ihr Handy gegangen und antwortet nicht auf meine WhatsApp-Nachrichten. Bist du schon unterwegs zu ihr?«, erkundigte sich Simone. »Ja, ich sitze schon im Auto, bin schon gleich da, ich sag ihr das mit der Blumendeko, wann bist du denn dann da?« »Och … ich hübsche mich jetzt noch etwas auf und fahre auch gleich los, ich schätze mal, ich bin spätestens um 19.30 Uhr da.« »Super, bis dann.« »Tschüs, bis später.« Kurz darauf bremste Anja scharf und fuhr rückwärts in eine Parklücke. Sie war in der Marienstraße angekommen. Schnell sprang sie aus dem Auto und stand nur Sekunden später an der schweren Eingangstür des Mehrfamilienhauses. Wie immer drückte sie zweimal hintereinander auf den Klingelknopf, doch nichts geschah. Ungeduldig klingelte sie erneut. Was machte Henrike bloß? Mittlerweile klingelte sie Sturm, doch niemand öffnete die Tür. Mit einem unguten Gefühl im Magen begann sie bei einigen Nachbarn zu klingeln. Irgendjemand drückte schließlich auf den Summer und ließ sie ins Treppenhaus eintreten. Sofort lief sie polternd hinauf in das dritte Geschoss, in dem sich die Wohnung ihrer Mutter befand. Sie hämmerte an die Tür und drückte gleichzeitig unentwegt die Klingel. Niemand öffnete.


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