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> Belletristik > Nicole und Mohamed
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Belletristik
Buch Leseprobe Nicole und Mohamed, Nicole R.
Nicole R.

Nicole und Mohamed


Islamische Traditionen zerstörten ihre Liebe

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Es gab immer öfter Probleme mit seinen Brüdern, die der Meinung waren, dass er die Hosen anhaben müsste. Er war oft hin- und her- gerissen. Er liebte Nicole sehr, aber er konnte sich nie dazu überwinden, mal zu seiner Familie zu sagen: „Hey, das ist meine Sache.“
Sie mischten sich ständig in die Ehe der beiden ein, machten ihnen Vorschriften und waren auch mit der Erziehung der Kinder nicht einverstanden, was öfters zu Streit zwischen Nicole und Mohamed führte.
Aber sie rauften sich immer wieder zusammen, die Liebe war einfach zu groß. Sie musste sich daran gewöhnen, dass er unpünktlich und unzuverlässig war, er musste sich daran gewöhnen, dass sie auch mal mit einer Freundin wegging und er auf die Kinder aufpassen musste, was allerdings sehr selten vorkam.
Nicole wurde wieder schwanger. Auch dieses Mal wurde es eine schwere Zeit, er setzte ihr zu und wollte das Kind nicht.
Das erste Mal kam seine Religion ernsthaft zur Sprache. Mohamed wollte kein eigenes Kind, da er nicht in der Lage sei, dieses Kind hier in Deutschland mit einer christlichen Mutter
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muslimisch zu erziehen. Seine Familie saß ihm deshalb im Nacken. Hatten seine sehr gläubigen Brüder schon nicht erreicht, dass Nicole und ihre beiden Kinder muslimisch leben, so verlangten sie aber nun von ihm, dass er es mit seinem eigenen Kind nicht versäumen dürfe, drohten ihm mit Familienausschluss, wenn er es nicht tat. Er versprach es und berichtete es seiner Frau.
Schon in den ersten Wochen der Schwangerschaft gab es deshalb immer wieder Streit.
Weil sie sich immer widersetzte, verlangte er in seiner Not eine Abtreibung von Nicole. Ihm schien es die einzige Lösung zu sein, da er nicht wusste, wie er sonst seiner Familie gegenübertreten sollte, wenn er später sein Versprechen nicht halten konnte.
Sie stimmte nicht zu und versuchte ihn zu überzeugen: „Wir haben eine Wohnung, Arbeit, können unsere Kinder versorgen, warum sollte ich abtreiben?“
Die ständigen Einwände und Drohungen seiner Brüder ignorierte sie einfach, irgendwann sagten sie nichts mehr und gaben scheinbar auf.
Kaum war das geklärt, schon gab es das nächste Problem.
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Nach einer Ultraschalluntersuchung erfuhren sie, dass es ein Mädchen werden würde. Drei Tage sprach er nicht mit ihr. Allen Ernstes gab er ihr die Schuld und meinte, dass ein Mädchen nichts wert sei und sie eine schlechte Frau, weil sie keinen Jungen bekommt. Auch das ignorierte Nicole tapfer, erkannte sie doch, dass ihr Ehemann so tief in seinen Traditionen verwurzelt war, dass es keinen Sinn machte, ihn darüber aufzuklären, dass es alleine am Mann liegt, welches Geschlecht ein Baby haben wird.
Als Yasmin aber auf die Welt kam, war Mohamed der glücklichste Mensch und wollte sie nicht mehr aus dem Arm geben.
Die beiden Großen freuten sich auch sehr über ihre kleine Schwester. Sie waren glücklich, die Kleine war ein Sonnenscheinkind.


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