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> Belletristik > Forever Yours - Gefangen. Sein.
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Belletristik
Buch Leseprobe Forever Yours - Gefangen. Sein., Morgan Stern
Morgan Stern

Forever Yours - Gefangen. Sein.



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Ich war davon ausgegangen, dass er mich irgendwo festhalten wollte, warum auch immer, aber irgendwie musste ich die Möglichkeit ignoriert haben, dass er damit durchkommen würde. Vor ein paar Stunden hatte ich mir noch den Kopf darüber zerbrochen, wie ich flüchten könnte, nun hatten sich all diese Gedanken in Luft aufgelöst. Egal, was die Hoffnung in mir hatte aufkeimen lassen, dies hier war der Beweis dafür, dass er alles bis ins kleinste Detail geplant hatte, und zwar so genau und gut, dass ich kapitulieren musste.

„Was willst du denn von mir? Dass ich dich anflehe, mich loszulassen? Wie oft habe ich das schon getan? Es hat mir kein einziges Mal etwas gebracht.“ Während ich sprach, wurde mir klar, was er vorhatte. Sofort versuchte ich, ihn mit meinen Füßen wegzutreten, aber ich scheiterte kläglich. Er war schneller, hatte meine Beine fest und ohne zu zögern auf die Matratze gedrückt.
„Wenn du so schlau bist, warum hast du dann versucht, wegzulaufen? Du hättest die Konsequenzen doch schon vorher wissen müssen.“ Mit einer gekonnten Bewegung hatte er sich über mich gesetzt. Seine Knie links und rechts von mir auf dem Bett und sein Körper waren exakt so positioniert, dass ich mich wirklich so gut wie gar nicht mehr rühren konnte.
„Manchmal kann ich auf Konsequenzen keine Rücksicht nehmen. Das solltest du doch wissen.“ Es fiel mir schwer, ihn nicht anzusehen, gerade weil er mir nun so nahe war und die Angst in mir langsam aber sicher die Kontrolle übernahm.
„Dein Fehler. Dafür bist du mir nun hoffnungslos ausgeliefert.“ Seine Stimme war süß und er sang seine Worte fast, während seine Hand langsam aber bestimmt meinen Hals umschloss.
„Wie lange es wohl dauert, bis du erstickst? Was meinst du?“
„Du bist wahnsinnig!“ Ich räusperte mich so gut es ging. „Wenn du mich umbringen willst, dann tu es doch einfach. Erspare uns das Gerede.“
„Das ist immer noch meine Entscheidung und am Ende sind wir noch lange nicht.“ Er grinste und lockerte seinen Griff völlig unerwartet. Etwas musste ihm spontan in den Sinn gekommen sein, er wirkte, als würde er überlegen.
„Ryan“, fing ich an und wartete, bis ich seine Aufmerksamkeit hatte, „können wir nicht damit aufhören? Wir wollen das doch beide nicht.“
Zwar hielt er meinen Blick, versank aber wieder in seinen Gedanken, bis er gleich darauf mit den Schultern zuckte.
„Also mir gefällt, was ich tue. Insofern bist du es wohl, der ein Problem damit hat.“


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