Suchbuch.de

Leseproben online - Schmökern in Büchern


Kategorien
> Belletristik > Die Frau aus dem Wald
Belletristik
Bücher Erotik
Esoterik Bücher
Fantasy Bücher
Kinderbücher
Krimis & Thriller
Kultur Bücher
Lyrikbücher
Magazine
Politik, Gesellschaftskritik
Ratgeberbücher
regionale Bücher
Reiseberichte
Bücher Satire
Science Fiction
Technikbücher
Tierbücher
Wirtschaftbücher
Bücher Zeitzeugen

Login
Login

Newsletter
Name
eMail

Belletristik
Buch Leseprobe Die Frau aus dem Wald, Stefan Lamboury
Stefan Lamboury

Die Frau aus dem Wald



Bewertung:
(2)Gefällt mir
Kommentare ansehen und verfassen

Aufrufe:
92
Dieses Buch jetzt kaufen bei:

oder bei:
https://www.amazon.de/Die-Frau-aus-dem-Wald-ebook/dp/B0767QLFRQ/ref=sr_1_5?s=books&ie=UTF8&qid=1507524973&sr=1-5&keywords=Stefan+Lamboury
Drucken Empfehlen

 


Mein ältere Bruder erzählte mir die Geschichte eines Abends beim Feuerschein des Kamins. Das Licht im ganzen Haus war aus und meine Eltern waren ausgegangen. Wir lebten weit außerhalb der Stadt. Der nächste Ort war sechs Kilometer von uns entfernt, er hieß Herdt und war eher ein kleines Dorf als eine Stadt. In Herdt gab es eine Kirche, einen Supermarkt und einen Bäcker. Mein Bruder und ich mussten jeden Tag mit dem Rad sechs Kilometer nach Herdt fahren um den Bus um 7:30 Uhr zu bekommen, der uns zur Schule fuhr. Wir gingen auf die Josefsgrundschule nach Altstedt. Die meisten Stadtkinder oder Leute die durch unseren Ort fuhren und mit denen wir sprachen sagten, dass sie hier noch nicht einmal begraben sein wollten. Aber mein Bruder und ich fanden es cool. Wir konnten Vögel beobachten, es gab sogar einen richtigen Urwald in welchem man sich wenn man nicht aufpasste leicht verlaufen konnte. In diesem Wald hatten mein Bruder und ich diesen Sommer eine verlassene Hütte gefunden. Sie war etwas verwittert, aber mit ein wenig Fleiß und Geld konnten wir sie schnell wieder herrichten. Die Hütte war kahl als Fenster dienten schwere Schwingtüren, die man von außen mit einem Riegel versehen konnte. Ein paar Dachlatten fehlten, die mein Vater an seinem freien Wochenende schnell ausgebesserte hatte. Heiko und ich gingen ihm dabei zur Hand, sodass die Sache schnell erledigt war. Unsere Mutter stellte uns ihre alten Klappstühle und einen alten Gartentisch, der vor etlichen Jahren noch bei uns auf der Terrasse gestanden hatte zur Verfügung, jedoch mussten wir ihr versprechen, dass wir kein Feuer im Wald machten. Das hatten wir auch nicht vor. Jedoch gab es unweit unsere Hütte eine Feuerstelle, wo wir ganz legal ein Lagerfeuer oder einen Grillabend mit Freunden veranstalten konnten.


 


 


 


Eines Abend wir saßen mit ein paar Freunden an unserem Grillplatz und grillten ein paar Würstchen, da sagte mein Bruder: „Wisst ihr was hier im Wald geschehen ist?“


 


„Nein was?, fragten Jakob und ich.


 


„Vor 100 Jahren wurde eine Frau von drei Männern hier in diesem Wald vergewaltigt und ermordet. Die Täter sind nie gefunden worden. Man fand die Leiche der Frau nackt und mit abgetrenntem Kopf gar nicht weit von unserer Hütte entfernt. Manche Leute behaupten, dass sie die Frau Nachts manchmal schreien hören, besonders während einer klaren Vollmondnacht so wie dieser. Die Leute erzählen sich, dass sie jeden umbringt, der ihr über den Weg läuft, so lange bis sie die Männer gefunden hat, die sie vergewaltigt und verstümmelt haben.“



Für den Inhalt dieser Seite ist der jeweilige Inserent verantwortlich! Missbrauch melden



Anzeige

Anzeige

© 2008 - 2017 suchbuch.de - Leseproben online kostenlos!


ExecutionTime: 1 secs