zurück zum Buch
|
|
| Das Mondgeheimnis
von Stefan Fischer
belletristik
|
| ISBN13-Nummer: |
| 9783938882252 | | Preis: |
| 9,95 € | | Mehr Infos zum Buch: |
| Website | | Verlag: |
| -kein Verlag- | | Kontakt zum Autor oder Verlag: |
| Quidam76 [at] gmx.de |
|
|
|
|
|
|
Leseprobe
|
|
Über ihrem Bett hing ein Kruzifix. Die Farbe unter Jesus’ Knien war abgeblättert. Oft hatte Alena das Kreuz in Händen gehalten und ihre Stirn im Gebet an diesen Beinen wund gerieben.
Sie zog die Decke bis zum Kinn und starrte in das Mondlichtdunkel. Ihre Hände zitterten, noch immer wirkte der Albtraum nach. Papa saß neben ihr auf der Bettkante, der Tür zugewandt. Hoffentlich noch die ganze Nacht, dachte sie. Den Kopf hatte er auf die Hände gestützt. War er eingeschlafen?
Sie sah hinüber zu dem eingerahmten Foto auf dem Nachttisch. Ihr Papa war darauf zu sehen, auf einer Wiese, vor zwölf Jahren, mit ihr als Baby auf dem Arm.
Vergeblich tastete sie nach dem Stoffmond, ihrem Tröster, und erspähte seine Umrisse unendlich weit weg auf dem Stuhl neben der Kommode.
Sie befühlte mit der Zunge die Kruste an der Unterlippe und widerstand dem Drang, sie aufzubeißen. Mit dem Deckenzipfel wischte sich Alena den Schweiß von der Stirn, dann stieg sie auf der anderen Seite aus dem Bett, so geräuschlos wie möglich. Sie schlich am Fenster vorbei und warf einen Blick auf die Tanne im Garten. Der Schnee glitzerte auf dem Wipfel.
Drei Schritte später klemmte sich Alena den Stoffmond unter den Arm. Sie schlich zurück, auf dem Dielenboden fiel ihr ein kleiner, dunkler Fleck auf. Sie beugte sich vor und erkannte einen eingetrockneten Bluttropfen. Das musste vor wenigen Tagen passiert sein. Sie hatte unter dem Fenstersims gekauert, die Rippen des Heizkörpers im Rücken, den Tröster im Schoß, und sich die Lippe blutig gebissen.
Sie legte den Stoffmond neben das Kopfkissen. Noch einmal schlich Alena durch das Zimmer, zur Kommode und durchsuchte die Schubladen. Sie fand eine offene Packung Tempos neben einem gläsernen Reh und dem Foto vom Strandurlaub. Ihr älterer Bruder Milan war darauf zu sehen, und Mutter. Er hatte seine Beine eingegraben, seine grüne Badehose lugte unter dem Sand hervor. Die Mutter saß im Bikini auf einem Badetuch, die Haut noch ohne Brandnarben.
Alena wollte das Foto zerknüllen, es in kleine Stücke reißen, zog die Hand aber wieder zurück. Sie sah über die Schulter zu Papa, drehte das Bild um und stellte das gläserne Reh darauf.
Dann rubbelte sie mit dem Taschentuch und ein bisschen Spucke die Stelle vor dem Fenster sauber und warf das schmutzige Tempo in den Papierkorb. Vor dem Bett blieb sie stehen und griff sich den Stoffmond. Sie streichelte über den gelben Plüsch und ertastete dabei die ausgefranste Stelle am Rand. Flaum schimmerte hindurch. Alena hatte Angst, dass ihn die nächste Wäsche zerfleddern könnte. Ihre Mutter zu bitten, die Wunde ihres Trösters zu nähen – das wagte sie nicht.
Sie schlüpfte unter die Decke, leise, nicht dass Papa wach wurde, und hielt den Stoffmond gegen den Bauch gedrückt.
»Mama!« Die Stimme kam aus dem Flur, Milans Stimme. Er klang erschrocken.
Alena krallte die Finger in den Tröster. Bestimmt hatte ihr Bruder wieder einmal an der Tür gelauscht und war von der Mutter ertappt worden.
»Milan!«, hörte sie die Mutter in der Schärfe sagen, die Alena so fürchtete. »Was machst du da?«
»Ich … ich wollte nur ins Bad und … und da hörte ich sie!«
Alena kauerte sich zusammen und presste den Stoffmond zwischen die zitternden Knie. Sie stellte sich die beiden vor: Neben der Kommode mit dem Telefon zog Milan den Kopf ein, den Blick auf den eisernen Zeitungsständer am Boden fixiert, während die Mutter die welligen Narben am Hals rieb und auf Antwort wartete.
Papa stand auf, die Matratze gab nach. Er streckte sich und gähnte. Bitte, bleib da, wollte Alena rufen. Bleib da!
Die Tür ging auf, quietschte. Eine Gestalt erschien im Türrahmen, Mutter. Alena zerbiss die Kruste an der Unterlippe. Papa blieb neben dem Bett stehen, vom Flurlicht eingefangen, und nestelte an seinem Hosenbund. Sein Hemd war zerknittert. Alena schlüpfte aus dem Bett und versteckte sich darunter.
»Was machst du hier?«, hörte sie die Mutter.
»Hedvika, ich …«
»Dieses Schwein!«, schnaufte Milan mit erstickter Stimme.
Auf Papas Pantolette schimmerte ein Fettfleck. Alena rutschte weiter nach vorne und hielt sich am Bettpfosten fest, während sie dem Geschehen tatenlos zusah.
»Wie konntest du nur«, wisperte Mutter. Ihre Hand hielt den Türgriff umkrallt, zitterte. Sie hatte sich den blauen Morgenmantel nur umgelegt. Die Ärmel wippten. Vorne übergebeugt stand sie da und blickte auf den Läufer vor Alenas Bett, mit der anderen Hand fingerte sie am Nachthemd. Papa ging auf sie zu und nahm ihre Hand von der Klinke. »Aber Hedvika, was hab ich …«
»Geh weg von mir!« Sie riss sich los, wich zurück und sah ihn an wie einen Fremden. »Bleib mir bloß vom Leib.« Sie rieb ihren Hals und kratzte dann mit den Fingernägeln weiße Striemen auf das Narbengewebe.
»Hör auf damit! Du kratzt dich noch blutig!«
»Alles deine Schuld!« Sie drehte sich um und stürzte aus dem Zimmer. Der Morgenmantel rutschte ihr von den Schultern und blieb auf dem Gang liegen, während sie um die Ecke verschwand. Die Badezimmertür knallte ins Schloss, der Schlüssel wurde umgedreht, Alena konnte Mutter schluchzen hören. Papa ging ihr nach und als er aus Alenas Blickfeld verschwunden war, sah sie Milan vor der Kommode stehen, mit zornesrotem Gesicht. Sein Lieblings-T-Shirt, das schwarz-gelbe, hatte er verkehrt herum angezogen.
»Hedvika, mach auf! Bitte!« Papas Stimme. Ein Türklopfen.
»Hau ab! Ich will dich nicht mehr sehen!«, schrie Mutter mit tränenerstickter Stimme.
»Hedvika …«
»Arschloch!«, zischte Milan.
»Jetzt reicht’s aber!«
Alena sah Papa auf Milan zustampfen, und wie er ihn an den Oberarmen packte. Sie rutschte unter dem Bett hervor zur Wand und blinzelte hinter dem Türrahmen in den Flur. Wie könnte sie die beiden trennen?
»Bürschchen …«
»Lass mich los!« Milan wand sich.
Papa rüttelte ihn. »Was fällt dir ein? Bist du verrückt geworden?«
Die Badtür ging auf. »Lass Milan in Frieden!«
Alena duckte sich, als sie Mutter mit den verheulten Augen sah. Die Kratzspuren an ihrem Hals waren gerötet. Drei Schritte, dann verhakte sich ihr Fuß im Morgenmantel. Sie fiel auf die Knie.
Papa stieß einen Schmerzlaut aus, Milan hatte gegen sein Schienbein getreten und sich losgerissen. Papa boxte ihn gegen die Brust. Milan kippte hintenüber und ruderte mit den Armen. Er fasste nach der Kommodenkante, zog eine Zeitschrift mit sich. Der braune Läufer vor seinen Füßen wellte sich. Ein lautes Knacken brach durch das Geräusch der zu Boden flatternden Zeitschrift.
Alena sah den eisernen Zeitungsständer neben Milans Kopf, hörte den Bruder röcheln. Zwei Atemzüge, drei, dann erschlaffte Milan. Die Augen hatte er weit aufgerissenen, der Blick war leer.
»Um Gottes Willen!«, rief Mutter, mühte sich auf die Beine und kniete vor Milan nieder. »Karel! Was hast du getan!« Sie bettete Milans Kopf in ihren Schoß und strich ihm die Haare aus der Stirn. Die Röte wich mehr und mehr aus seinen Wangen.
Papa trat einen Schritt zurück, stieß gegen die Kommode und seine Finger tasteten fahrig umher.
»Wach auf!«, flüsterte Mutter. »Wach auf!«, flehte sie. Ihre Finger krampften sich in Milans Arme. »Wach auf!« Sie schaute auf und brüllte: »Ruf einen Krankenwagen! Schnell!«
Papa fasste nach dem Hörer. Der rutschte von der Gabel und knallte auf den Boden.
Mutters Nachthemd färbte sich rot. Langsam hob sie die Hand, von den zitternden Fingern tropfte Blut. Sie schrie. Alena klammerte sich am Türrahmen fest, als sie Papa die Eingangstür aufreißen sah. Er warf sie hinter sich ins Schloss. Alena wollte ihm nach, wollte nicht alleine gelassen werden, mit Mutter und Milan. Sie hörte Papas Schritte im Treppenhaus und eine Träne löste sich aus ihrem Augenwinkel.
»Karel! Komm zurück!«, rief Mutter hinterher.
Alena raffte sich auf, lief zum Fenster und spähte nach ihm.
Laternen beleuchteten die schneebedeckte Straße, über die sich eine Traktorspur zog. Die Häuser harrten wie in weiße Decken gemümmelt am Wegesrand, vom Mondlicht umrissen.
»Karel!«
Der Schneemann im Garten hatte die Karottennase verloren. Davor lagen verschneit der Schlitten von Milan und ein roter Handschuh.
»Du sollst zurückkommen«, wimmerte Mutter, »zurückkommen … bitte …«
Alena sah Papa und legte eine Hand auf die Scheibe, fühlte die eisige Kälte, die ihm zu schaffen machen musste. »Komm zurück«, murmelte sie und ihre Worte beschlugen das Glas. Er stolperte durch das Weiß, fiel auf die Knie, stemmte sich wieder hoch. Er schüttelte Schnee von den Händen, dann lief er in der Traktorspur, vorbei an den Nachbarhäusern. Bald verließ er die Straße, hastete einen Hügel hinauf, bis Alena ihn nicht mehr sehen konnte.
»Hallo? Pejsarova hier! Bitte! Kommen Sie schnell. Mein Sohn! Er blutet stark! Und verständigen Sie die Polizei!«
Als Alena hörte, wie der Hörer aufgelegt wurde, schlüpfte sie schnell unter das Bett. Die Mutter betrat das Zimmer, knipste das Licht an.
»Wo bist du?«, schrie sie. »Du Hure! Ich bring dich um!«
Alena kniff die Augen zusammen und versuchte fieberhaft an das Märchen von der Sonnenprinzessin zu denken. Das tat sie immer, wenn die Angst unerträglich wurde. Sie presste die Hände auf die Ohren, während sie lautlose Worte murmelte.
|
|
Klappentext
|
|
Für die Studentin Alena bedeuten Gefühle Erinnerungen, und Erinnerungen Albträume. Sie geht eine emotionslose Beziehung mit Vlado ein, der sie vor ihren zahlreichen Verehrern abschirmt. Nachdem sie aber den Maler Ondrej kennen lernt, merkt sie, dass sie mehr vom Leben will.
Doch da ist nicht nur Vlado, sondern auch die Sache mit ihrer Mutter – und das Mondgeheimnis.
|
|
Rezension
|
|
Ramona aus Beratzhausen:
Hab grad eben Dein Buch fertig gelesen .... was soll ich sagen.
Mich hat Dein Buch echt zum Heulen gebracht, ich glaub ich hab noch nie bei einem Buch geheult!? Mehr kann ich dazu eigentlich nicht sagen. Dein Buch ist wie ein guter Wein, man kann davon nicht genug kriegen und es hinterlässt einen langen Nachgeschmack. Ich glaube ich werde die nächsten Tage noch über Dein Buch und Alena grübeln und wie es wohl weiter geht ...
Ich hoffe, Du bringst noch viele solche Bücher raus!
Günther aus Passau:
Ein Debütroman der Extraklasse!
Lesen sie die ersten 50 Seiten dieses Romans und sie spüren eine Aura, die ein Buch nur selten vermittelt. Die subtil hingetupfte Sprache lädt ein zwischen den Zeilen zu lesen. Trotz gelegentlicher Rückblenden erzählt Stefan Fischer in seinem Debütroman mit einer prägnanten Klarheit.
Wenn er diesen Roman toppen kann, dann wird er ein ganz Großer.
Sabine aus Niederbayern:
Die Ankündigung von mehr Dramatik hat sich bestätigt und ich finde es genau gut so, dass es am Anfang etwas gemächlicher losgeht. Dieses Tempo und diese Spannung, die sich zum Schluss hin so zuspitzen, hätte ich nicht 270 Seiten lang durchstehen wollen. Aber ich glaube, das kommt nun wirklich darauf an, welchen persönlichen Geschmack der Leser hat. Es wird ja zum Schluss fast zum Krimi, Dein Buch ... ich bin immer noch sehr berührt davon!
Barbara aus Berlin:
Dein Buch sollte mir ein Wochenende retten. Ich hatte es aber bereits den Freitag davor durch. Nur DEINE Schuld - was schreibst Du auch so raffiniert? Hmm?! Frech das. Man wurde ja förmlich rein gesogen in die Geschichte. Und obwohl jede Menge Klischees bedient wurden, ist es ein tolles Buch, weil Du so wahnsinnig gut mit Worten umgehst. Und vor allem auch weil man merkt (oder zumindest weil ich den Eindruck gewonnen habe), dass Du Dich über Dein Grundthema informiert und nicht einfach nur Küchenpsychologie angewandt hast.
Und dann ist das auch noch Dein erstes. Ich will gar nicht drüber nachdenken, wie viele Bücher ich noch von Dir kaufen muss, weil Du immer noch besser, noch ausgefeilter und brillanter wirst.
Und obwohl ich Vergleiche im Prinzip nutzlos finde, möchte ich erwähnen, dass Du mich durch die Direktheit und vor allem durch einige Blogeinträge an die großartige Joolz Denby erinnerst, die Du vermutlich nicht kennst, die ich aber umso mehr liebe ;-). Und die eben auch immer aus dem Leben erzählt und dabei stets die richtigen Worte findet - so wie Du.
Genug der Lobhudelei, bevor Du wieder rot wirst oder sowas.
Zusammenfassung: Ich finde das Buch klasse und ich werde sicherlich auch Dein zweites lesen - also schreib! :-)
Christine aus Thüringen:
Du hast mich sehr beeindruckt mit deinem Buch, lieber Stefan..
Ich habe es förmlich verschlungen, konnte es nicht wieder weglegen, so sehr hat es mich gefesselt. Es hat sich also gelohnt, es zu kaufen und es wird mein Bücherregal bereichern.
Sicherlich lese ich es in kürze noch einmal..
Das mache ich immer, wenn mir ein Buch besonders gefällt.
Also weiter so, du bist ein erfolgversprechender Autor.
Johanna aus Zeilarn:
Wie ich gesagt hab, hab ich den passenden Zeitpunkt für dein Buch abgewartet. Und wie ich es geahnt hab, hab ich es in einem durchgelesen! Ich bin begeistert!
Alenas Geschichte hat mich aber auch sehr zum Überlegen gebracht. Und ich hab mich gefragt, was der Auslöser ist, so ein Buch zu schreiben! Ich danke dir noch einmal für dein Anschreiben mit der Leseprobe damals! Ich bin wie gesagt begeistert. Und normalerweise setze ich ein Buch min. 1 mal ab. Das war mir bei dem Mondgeheimnis nicht möglich. Habe
sogar aufs Essen verzichtet bis ich fertig war!
Danke für die schönen Lesestunden die du mir beschert hast!
Nine aus Dresden:
Ich wollt dir noch fix ne Mail tippeln. Hab dein Buch vor ca. einer Stunde ausgelesen und hab das jetzt soweit erstmal verdaut... also.. hmm....erstmal nen riesen großes Dankeschön an dich und dass du mich so viele Stunden quasi gefesselt hast. Ich kann dir gar nicht wirklich sagen, wie sehr mich dann Buch fasziniert hat. Die Geschichte ist wunderbar geschrieben und meine Bilder im Kopf hören gar nicht mehr auf sich zu bewegen. Dein Buch hat mir die sinne vernebelt, im positiven Sinne. Und als ich es heute wieder mal in der Wanne gelesen hatte und bei dem letzten Satz die Träne über die Wange rollte, lag ich noch mind. zehn Minuten so da und konnte mich nicht rühren. Das Buch in der einen Hand über der Wanne hängend und in Gedanken mit offenen Augen. Wäre das Wasser nicht so sau kalt geworden, würde ich immer noch drin hängen und das gesamte Buch wie einen Spielfilm in mir ablaufen lassen...
Ich danke dir!
Stefan aus Südafrika:
Ein wirklich gelungenes Debüt. Anspruchsvoll und dennoch unterhaltsam, konnte es selbst so einen alten Raumschiffexplodierer wie mich fesseln. Natürlich gibt es einige Schwächen und Ungereimtheiten, viele Fragen, die beim Leser aufkommen und vermieden hätten können. Aber dieses Buch hat was.
Auch wenn einige Episoden dahinplätschern zu scheinen, so steht doch stets "das große Geheimnis" im Hintergrund und sorgt dafür, dass man einfach nicht aufhören kann, zu lesen (zumindest ich konnte es nicht). Eine wichtige Qualität bei einem Buch.
Stefan Fischer hat weder mein Geld, noch meine Zeit verschwendet. Ich habe vieles gelernt. Dafür bin ich dankbar.
Birgit aus Warmensteinach:
Ich hab mich am Montag riesig gefreut, als ich dein Buch im Briefkasten fand. Doch dann lag es auf den Tisch und ich schlich mich herum und wagte nicht hineinzusehen. Obwohl ich so gespannt und neugierig war. Und dann war es genauso, wie ich es mir vorgestellt hatte: Ich fing an und konnte nicht mehr aufhören, bis mir die Augen zufielen und heute Morgen hab ich um 5.45Uhr weiter gelesen ... wäre fast zu spät zur Arbeit gekommen, und überlegte wie es wohl weitergehen würde mit Alena, ließ meine Phantasie schweifen ... und dann, als ich dein Werk aufgelesen hatte, kullerten die Tränen.
Was für ein tolles Buch!
Anne aus Straubing:
Ein sehr lesenswertes Buch, das vielschichtig die verschiedensten Stimmungen schildert und hervorruft. Neben bezaubernden Begegnungen, anrührenden Freundschaften und ganz normalem Alltag stimmen die düsteren und grausamen Szenen nachdenklich. Bei aller Dramatik haben die Figuren jedoch stets zwei Seiten, keine bleibt plakativ schwarz oder weiß. Mir hat besonders die sich durch den Roman ziehende Symbolik gefallen, genau wie der Fokus auf einzelne Alltagsgegenstände, der als roter Faden durch die Handlung führt.
Insgesamt ein rundes gelungenes Buch, das Lust macht auf mehr!
Astrid aus Landshut:
So, jetzt bin ich fertig mit dem Buch und weiß gar nicht so recht, was ich sagen soll. Bin irgendwie ziemlich überwältigt. Das war das erste mal, dass ich beim Lesen das Weinen angefangen habe ...
Michèle aus Rathenow:
Ich möchte hier meine Eindrücke zum Mondgeheimnis schildern.
Dieses Buch las ich innerhalb von zwei Tagen aus, wäre die Nacht nicht gewesen, hätte einer gereicht.
Es hat mich sehr beeindruckt, aufgewühlt und mit wortgewaltigen Bildern zurück gelassen. Bestimmt werde ich es noch öfters zur Hand nehmen. Der Autor spart nicht an Konflikten. Als Frau befindet man sich schnell an der Stelle von Alena. Ich habe mit ihr gezittert, gehofft, mit ihr gelebt. Es ist einfach fantastisch dieses Buch zu lesen.
Mit dem Ende rechnet kein Leser. Bis zum Schluss spannend und farbenfroh geschrieben.
Auch habe ich dieses Buch schon weiter empfohlen.
Es ist kein Buch nur zum Überfliegen, denn jedes einzelne Wort ist von Autor sorgfältig ausgewählt und federleicht eingewebt.
Ich bin hellauf begeistert von diesem Stück. Es ist lange her, dass mich ein Buch so in seinen Bann gezogen hat.
Für alle, die lebensnahe Literatur mögen, ein Muss.
Dagmar aus Regensburg:
Ich hab gestern Dein Buch zugeschickt bekommen und eben grad gelesen. Hm, was soll ich sagen, für mich ist es ein wunderschönes "Badewannenbuch" gewesen, sehr unterhaltsam, dennoch tiefsinnig und vor allem entspannend zu lesen (im Gegensatz zu meiner Examensliteratur...).
Sina aus Erlangen:
Wow, also 271 Seiten an einem Tag habe ich selten gelesen. Aber soeben habe ich den Roman nach der letzten Seite zugeklappt und konnte mich vorher einfach nicht losreißen.
Ich kann nur jedem die Lektüre dieses Romans absolut empfehlen!
Großes Lob und viele Grüße.
|
|
|