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Ein Leitspruch besagt, dass das Leben zu kurz wäre, um
unbedeutend zu sein. Während die Bilder und Erinnerungen an mir
vorbeiziehen, beschäftige ich mich mit Fragen rund um Bedeutung,
während ich meinen Blick auf den Pazifik gerichtet habe:
Wer oder was gibt mir das Gefühl, geliebt zu werden, so wie ich bin?
Wer oder was bin ich geworden? Was ist aus dem kleinen Jungen
geworden, der auszog, um seine Liebe zu spenden, und jetzt am
anderen Ende der Welt allein am Meer sitzt und seinen Frieden mit
sich selbst sucht? Bin ich überhaupt bedeutsam? Und wenn ja, bin
ich es denn bei denen, wo ich bedeutend sein wollte und deshalb
meine ganze Liebe und Zeit gegeben habe? Hat es sich
ausgezahlt? Was ist mir geblieben? Was soll aus mir werden? Was
kann ich tun, um wirklich neu von vorn anzufangen, ohne dass mir
das Pech an den Fingern kleben bleibt? Wie lasse ich meine
Vergangenheit hinter mir, ohne die schönen Erlebnisse zu
vergessen? Wo sind meine Lichtblicke?
Meine Stärke war und ist es, ein Steh-Auf-Männchen zu sein, jedoch
mit zu vielen Nehmer-Qualitäten. Zu viel habe ich mich immer mit
der Vergangenheit und der Zukunft auseinandergesetzt. Statistisch
gesehen, beschäftigt jeder Mensch sein Großhirn zu 95 Prozent
damit, Probleme der Vergangenheit oder der Zukunft zu wälzen,
anstatt sich auf den Zeitabschnitt zu konzentrieren, wo man
eigentlich alle Wege leiten kann ... nämlich in der Gegenwart.
Leiden sind allgegenwärtig. Man kann auf seinem Standpunkt
verharren oder seine Einstellung zu den Umständen ändern und
eine ganz neue Sichtweise erlangen, die es einfacher macht.
Die Einstellung kann man aber nur allein in der Gegenwart seiner
Sichtweise anpassen, die man bevorzugt. Entweder man sieht es
optimistisch oder pessimistisch.
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